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Studentenkonto - Infoblatt

Das Studentenkonto: Wann lohnt sich ein Studentenkonto?

Das Studentenkonto ist auf die Bedürfnisse von Studierenden zugeschnitten. Bei der Wahl des passenden Produkts ist ein Vergleich der Anbieter ratsam. Dieser Artikel zeigt warum ein Studentenkonto sich lohnt und worauf geachtet werden sollte.

 

Voraussetzungen für das Studentenkonto

Da die Konditionen für ein Studentenkonto oft sehr attraktiv sind, wollen die Kreditinstitute sicherstellen, dass wirklich nur Studenten ein solches Konto abschließen. Bevor es also zu einer Eröffnung eines solchen Kontos kommen kann, muss der Nachweis erbracht werden, dass sich der Antragsteller oder die Antragstellerin auch tatsächlich im Studium befindet. Per Beleg, meist die Studienbescheinigung, muss im Antrag angegeben werden, dass man an einer Universität oder einer Fachhochschule immatrikuliert ist. Der Beleg in Form der Studienbescheinigung muss übrigens für jedes Semester neu bei den Banken eingereicht werden. Bei vielen Banken gibt es zudem eine Altersgrenze für ein Studentenkonto, die meist bei 25 Jahren liegt. Wer älter ist und noch  studiert, bringt die Voraussetzungen für ein Studentenkonto nicht mehr mit. Ebenfalls sind einige Studentenkonten an die Studien dauer geknöpft, sodass Studenten, die länger als 20 Semester studieren von einigen Banken kein Studentenkonto mehr erhalten.

 

Welche Vorteile hat ein Girokonto für Studenten?

 

  1. Die Anmeldegebühr für die Eröffnung des Girokontos entfällt in aller Regel für Studenten.

 

  1. Kontoführungsgebühren fallen während des Studiums ebenfalls nicht an. Nach dem Studium entsprechen die Kontoführungsgebühren oft denen gängiger Girokonten der jeweiligen Bank. Es gibt jedoch Banken bei denen die Kontoführung kostenlos bleibt.

 

  1. Mindestgeldeingänge werden in aller Regel nicht für Studentenkonten verlangt. Nur sehr wenige Banken setzen geringe monatliche Geldeingänge auf dem Studentenkonto voraus.

 

  1. Der Sollzinssatz für einen Dispokredit unterscheidet sich nicht in der Höhe der Sollzinsen für einen Dispokredit eines gängigen Girokontos. Allerdings unterscheiden sich die Rahmenbedingungen: Die Höhe des Kreditrahmens der Kreditkarte oder auch die eines zusätzlichen Dispositionskredites hängt nicht nur von betreffenden Kreditinstitut ab. Sondern auch von den individuellen finanziellen Voraussetzungen sowie Studienleistungen, die Antragsteller mitbringen. Entschieden wird im Einzelfall auch anhand der durchschnittlichen monatlichen Einnahmen sowie Förderungen wie beispielsweise Bafög.

 

  1. Habenzinsen werden auf gängigen Studentenkonten nur selten ausgezahlt. Die meisten gängigen Girokonten und das Girokonto für Studenten sind in den wenigsten Fällen verzinst. Um Zinsen für ein Kontoguthaben erzielen zu können bieten einige Banken ein kostenloses Tagesgeldkonto zusätzlich zu dem Girokonto an, auf das Überschüsse gewinnbringend angelegt werden können.

 

  1. Das Abheben von Bargeld sollte an möglichst vielen Automaten kostenlos sein. Bei Sparkassen sind es ausschließlich hauseigene Geldautomaten, bei diversen anderen Filial- und Direktbanken können es die Verbundsysteme Cash-Group oder CashPool sein, über die Bargeld an Automaten angeschlossener Banken im Inland sowie Ausland kostenlos abgehoben werden kann.

 

  1. Überweisungen sind nicht bei allen Geldinstituten kostenlos. Dieser Punkt ist unbedingt mit in die Überlegung einzubeziehen. Gerade dann, wenn Auslandssemester geplant sind, können Buchungen im oder ins Ausland anfallen.

 

  1. Kreditkarten erhalten Studierende meist kostenlos. Gerade für Studierende, die im Rahmen ihrer Ausbildung das Ausland besuchen, kann das Angebot einer Master-Card oder VISA-Card sinnvoll sein. Für Auslandssemester ist diese Karte eine attraktive Möglichkeit, den finanziellen Alltag in einem fremden Land zu meistern. Eine Kreditkarte für Studenten findet man am besten mit einem Vergleich der aktuell günstigen Tarife.

 

  1. Online-Banking ist heutzutage bei fast alle Geldinstituten möglich, sodass man für modernes Banking gerüstet. Zu klären gilt es, ob  Gebühren für die Nutzung des Online-Bankings entstehen können? Sind Anschaffungen wie ein Kartenleser notwendig oder wird das mTAN-Verfahren (mobile TAN - die TAN wird hierbei auf das Handy gesendet) eingesetzt? Wenn ja, entstehen für die SMS, in denen die TANs versendet werden, Kosten? Werden Kontoauszüge kostenfrei zugesendet oder sind diese nur online abrufbar?

 

  1. Einmalige Gutschriften als Aktion zur Kontoeröffnung dürfen gut und gerne genutzt werden. Zumeist werden Startguthaben oder andere Boni angeboten. Wichtig ist, welche Bedingungen für ein solches Startguthaben gelten. Oftmals sind bestimmte Geldeingänge Voraussetzung, wobei das Studentenkonto dabei durchaus eine Ausnahme bilden kann.

 

  1. Wird ein Entgelt für Daueraufträge verlangt? In aller Regel werden Daueraufträge kostenfrei eingerichtet und ausgeführt, es sei denn, für Buchungen selbst fallen Entgelte an.

 

  1. Der Kundenservice der Bank sollte genauer betrachtet werden. Gibt es Filialen in der Nähe? Sind die Zeiten, in denen die Kundenhotline telefonisch verfügbar ist, ausreichend? Reagiert die Bank schnell auf etwaige Anfragen? Gibt es die Option, per E-Mail Kontakt aufzunehmen?

 

  1. Online-Bezahlsysteme wie z.B sofortüberweisung.de sind mittlerweile schon fast Standard, aber eben nur fast. Erlaubt das ausgewählte Geldinstitut den Zugang zu diesen Services kostenlos?

 

  1. Filiale oder Direktbank? Als Studierender haben Sie die Qual der Wahl, denn Ihnen stehen beide Möglichkeiten offen. Direktbanken bieten häufig günstigere Konditionen, da die Kosten für Räumlichkeiten oder Personal teilweise für die Banken wegfallen. Haben Sie Interesse an einem Studentenkonto, muss Sie dieser Unterschied in den meisten Fällen nicht interessieren, denn sowohl Direktbanken als auch Filialbanken bieten das Studentenkonto üblicherweise kostenlos an. Doch auch hier steht die Frage nach Service im Raum. Wenn Sie den persönlichen Kontakt mit einem Berater oder einer Beraterin bevorzugen, ist eine Filiale, in der Sie Termine für Beratungen vereinbaren können, für Sie wahrscheinlich die bessere Lösung.

 

  1. Achten Sie auf die Konditionen des Studentenkontos nach Beendigung des Studiums. Entstehen nach dem Studium hohe Kontogebühren, aber Sie entscheiden sich dennoch für das Angebot dieser Bank, weil die Konditionen des Studentenkontos ideal sind, denken Sie an die rechtzeitige Kündigung.

 

Wie sollte ein Studentenkonto ausgewählt werden?

Grundlage der Entscheidung sollte Ihr monatliches, durchschnittliche Guthaben, bzw. Minus auf dem Girokonto sein. Anhand dieser Angabe können Sie errechnen, was mehr Einfluss nimmt, die Ausgaben für den Dispokredit oder die Einnahmen für Ihr Guthaben. So sollten Studenten, deren Konto sich durchschnittlich im Minus befindet, ein Girokonto mit möglichst geringen Dispokreditzinsen wählen. Befindet sich das Konto durchschnittlich im Plus sollte ein Konto mit einer Guthabenverzinsung oder einem Tagesgeldkonto gewählt werden, um möglichst hohe Zinserträge realisieren zu können. 

 

Schlussfolgerung

Das Studentenkonto ist eine auf Studierende zugeschnittene Lösung, sowohl bei Filial- als auch bei Direktbanken. Die jeweiligen Leistungen sollten zu Ihnen passen: Wenn Sie beispielsweise nicht mit Auslandsaufenthalten rechnen, kann es sinnvoll sein, auf die Master- oder VISA-Card zu verzichten, um eventuell entstehende Gebühren zu vermeiden. Eine Bank, bei der Sie kostenlos Bargeld abheben, ist unbedingt zu empfehlen, ebenso guter Service, der eine gute Erreichbarkeit Ihrer Bank inkludiert. Zumindest im Hinterkopf sollten Sie die Konditionen haben, die Ihnen die Bank oder Sparkasse bietet, wenn Sie das Studium beendet haben. Diese unterschieden sich zum Teil stark von denen, die Sie während des Studiums geboten bekommen haben. Übrigens: In lernintensiven Monaten oder für die Zeit vor Abschluss des Studiums, können die monatlichen Einnahmen durch einen günstigen staatlichen Studienkredit aufgestockt werden. So vermeiden Sie das Nutzen eines Dispokredits, der aufgrund hoher Sollzinsen sehr ins Geld geht.

 

Weitere Informationen

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Banken werben mit vielen attraktiven Leistungen und Konditionen, die den Geldbeutel der Studierenden entlasten können.

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