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Ratenkredit - Infoblatt

Ratenkredit - Was man über Ratenkredite wissen sollte!

sparen.de erklärt die einzelnen Bestandteile von Ratenkrediten, zeigt welche Voraussetzungen für einen Kredit erfüllt sein sollten und worauf man achten sollte, um einen günstigen Ratenkredit abzuschließen.

 

Was ist ein Ratenkredit?

Ein Ratenkredit für Privatpersonen ist ein Darlehn einer Bank, welches in der Regel ohne besondere Sicherheit, abgesehen von regelmäßigen Lohn- und Gehaltszahlungen, gewährt wird. Da Ratenkredite von Privatpersonen oft für Konsumzwecke bzw. größere Anschaffungen in Anspruch genommen werden, werden für Ratenkredite auch oft die Synonyme Anschaffungsdarlehn und Konsumentenkredit verwendet. Durch einen Ratenkredit wird es einem Kreditnehmer durch einen Kreditgeber ermöglicht einen vereinbarten um Zinsen erhöhten Kreditbetrag über eine festgelegte Laufzeit in monatlichen, gleichbleibenden Kreditraten zurückzuzahlen.  Die rechtliche Grundlage für Ratenkredite in Deutschland bildet das BGB, insbesondere die §§ 488-505 zu Darlehnsverträgen.

 

Welches sind die Eckpunkte eines Ratenkredits?

  1. Nettodarlehnsbetrag
  2. Effektiver Jahreszinssatz, der Zinssatz,  in dem alle Kosten für den Ratenkredit berücksichtigt werden.
  3. Sollzinssatz
  4. Laufzeit
  5. Kreditkosten, das Verhältnis von Kreditbetrag und Summe der Zahlungen des Kreditnehmers.

 

Welche Kriterien spielen bei der Vergabe von Ratenkrediten eine Rolle, die den Effektivzins sowie die Höhe der monatlichen Kreditrate beeinflussen?

 

  1. Wie hoch ist die Bonität des Kreditnehmers? Die Bonität beschreibt die von dem Kreditgeber angenommene Wahrscheinlichkeit, dass der Kredit von dem Kreditnehmer vertragsgemäß beendet wird. Die Bonität wird von den Kreditgebern meist anhand einer Schufa Auskunft ermittelt.
  2. Der Verwendungszweck für den der Konsumentenkredit in Anspruch genommen wird.
  3. Eine Beratungsgebühr, die von Kreditgebern einmalig bei Ausstellung des Kredits in Rechnung gestellt wird.
  4. Kreditversicherungen, die den Kreditgeber vor dem Ausfall der Versicherung schützen sollen, aber durch den Kreditnehmer finanziert werden. Kreditversicherungen sind z.B. eine Restschuldversicherung,  eine Absicherung  vor Tod, Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit des Kreditnehmers.
  5. Die Ausgestaltung der Schufa-Einträge des Kreditnehmers und die damit verbundene Schufa Scoring Punktzahl des Kreditnehmers.
  6. Die Möglichkeit einer für den Kreditnehmer Bürgschaft, durch die die Bonität erhöht werden kann.
  7. Die Art und Dauer des Beschäftigungsverhältnisses des Kreditnehmers. In der Regel ist für den Abschluss eines Kreditvertrages ein Arbeitsverhältnis erforderlich, welches sich nicht mehr in der Probezeit befindet. Je nach Laufzeit und Verwendungszweck des Kredits spielt es auch eine Rolle, ob ein Arbeitsvertrag auf Zeit befristet ist.
  8. Die finanzielle Historie, wie z.B. Rücklastschriften auf dem Girokonto, Insolvenzverfahren, negative Schufa-Einträge der Vergangenheit
  9. Die Höhe des Nettoeinkommens des Kreditnehmers.
  10. Staatliche Leistungen, die auf das Nettoeinkommen des Kreditnehmers angerechnet werden können, wie z.B. das Kindergeld, eine Rente oder Unterhaltszahlungen.
  11. Die Höhe der fixen monatliche Ausgaben des Kreditnehmers, wie, z.B. die Miete inklusive Nebenkosten, Versicherungen, Unterhaltszahlungen, weitere Darlehn oder laufende Leasingverträge.
  12. Eigentum des Kreditnehmers, wie z.B. ein Fahrzeug, Immobilie oder Mieteinnahmen.

    

Welche Möglichkeiten sollte ein Ratenkreditvertrag bieten?

Wie bei allen Verträgen gilt auch für Ratenkredite, dass diese ein hohes Maß an Flexibilität bieten sollten.

  1. Ist eine Kündigung des Darlehnsvertrags für den Darlehnsnehmer möglich? Wenn ja, welche Gebühren sind mit einer Kreditkündigung verbunden? In welchen Fällen ist es für den Kreditgeber möglich den Kreditvertrag zu kündigen?
  2. Ist ggf. eine Umschuldung möglich, durch die für den Kreditnehmer die Zinslast oder monatliche Tilgungslast angepasst werden kann? Welche Kosten wären mit einer Kreditumschuldung verbunden?
  3. Sind Vertragsanpassungen möglich? Z.B. die Höhe der mtl. Ratenzahlung oder eine Verlängerung der Kreditlaufzeit
  4. Ist eine Sondertilgung des Kreditbetrages innerhalb der Laufzeit ohne Mehrkosten möglich?
  5. Bei Ratenkrediten besteht ein 14 tägiges Widerrufsrecht, innerhalb der der Konsumentenkredit von dem Kreditnehmer aufgelöst werden kann.  Bei Inanspruchnahme des 14-tägigen Widerrufrechtes muss der Kredit vollständig an den Kreditgeber zurückgezahlt werden.

 

Tipps zum Ratenkredit

Bevor Sie einen Konsumentenkredit unterzeichnen, klären Sie für sich insbesondere folgende Fragen. Wie hoch darf  der Kreditbetrag maximal sein, damit die Belastung der monatlichen Ratenzahlung moderat bleibt? Welche Laufzeit des Kredits ist passend für den Verwendungszweck? Sind weitere Kredite vorhanden, die für den neuen Kredit berücksichtigt werden sollten?  Ist eine Kreditabsicherung für den Ratenkredit sinnvoll, sind die Mehrkosten der Kreditabsicherung gerechtfertigt?  Inwieweit ist es möglich innerhalb der Laufzeit, die Kreditrate Kreditrates senken zu können?

Achten Sie bitte darauf, dass ein Ratenkredit die finanzielle Situation des Kreditnehmers nur moderat belasten sollte und sich bestenfalls nur gering auf den Lebensstandard auswirkt.

 

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