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Girokonto - Infoblatt

Was ist bei Wechsel des Girokontos zu berücksichtigen?

Ein Girokonto ist unverzichtbar. Worauf man beim Girokonto achten sollte, welche Gebühren und Kosten einen erwarten und welche Karten zum Girokonto gehören, erklärt das folgende Infoblatt.

 

Worauf kommt es an beim Girokonto?

Worauf es ankommt, ist sowohl für jene Verbraucher gut zu wissen, die zum ersten Mal ein Girokonto eröffnen, als auch für jene, die mit dem Gedanken spielen, ihr Girokonto wechseln zu wollen. Grundsätzlich gilt: Wer beim Girokonto sparen will, sollte einen Vergleich zurate ziehen, denn die Konditionen unterscheiden sich je nach Anbieter erheblich.

 

Beim Wechsel des Girokontos oder der Neueröffnung stellen sich folgende wichtige Fragen:

 

  1. Fixe Kosten: Prüfen Sie, ob Girokonten, die als kostenlos beworben werden, auch wirklich kostenlos sind. Entstehen die Kontoführungsgebühren gänzlich oder erst ab bestimmten monatlichen Geldeingängen? Wie hoch sind diese geforderten Geldeingänge?
  2. Zusatzgebühren: Werden für etwaige Karten, Partnerkarten, Kontoauszüge sowie für Buchungen, wie Überweisungen Gebühren, berechnet?
  3. Bargeldversorgung: Bargeldversorgung beschreibt die Möglichkeit, sich möglichst kostengünstig und an vielen Bankautomaten mit Bargeld versorgen zu können.
  4. Es stellen sich folgende Fragen: Wie flächendeckend ist das Netz der verfügbaren Geldautomaten deutschland- und europa- sowie weltweit? Werden für das Abheben von Bargeld Gebühren erhoben? Ist das Geldinstitut einem der Verbundsysteme      Cash Group oder CashPool angeschlossen über das bei allen teilnehmenden Banken kostenlos Bargeld abhoben werden kann?
  5. Online- oder Filialbanking: Mittlerweile wird das Girokonto zunehmend via Online-Banking genutzt. Ist diese Nutzung kostenfrei? Können Anliegen wie das Anfordern eines Kredits oder Anlagemodelle verschiedener Art mit einem persönlichen Ansprechpartner in einer Filiale in der Nähe besprochen werden?
  6. Verzinsung: Es gibt einige wenige Banken, die Guthabenverzinsung anbieten. Ab welchem Betrag wird diese Verzinsung angeboten, sodass man direkt auf dem Girokonto sparen kann? Und wie sehen die Zinsen für den Dispokredit aus?

 

Zinsen werden in Soll- und Habenzinsen unterschieden:

  1. Sollzinsen sind jene Zinsen, die der Bankkunde dem Geldinstitut schuldet, etwa bei Krediten.
  2. Habenzinsen sind Zinsen, die die Bank an den Kunden zahlt, etwa bei Geldanlagen.

 

Wechsel des Girokontos: Wie funktioniert das?

Um das Girokonto wechseln zu können, ist zunächst ein Vergleich angeraten, denn nur wer vergleicht, kann tatsächlich ein günstigeres Konto finden und durch ein neues Girokonto sparen. Ist die neue Bank für den Wechsel des Girokontos auserkoren, gilt es, zu überprüfen, ob diese einen Kontowechselservice anbietet. Wenn ja, ist mit dem Antrag eines neuen Girokontos schon alles getan und das Geldinstitut kümmert sich um alles Weitere.

 

Bei Wechsel des Girokontos ohne Wechselservice sind folgende Schritte notwendig:

 

Schritt 1: Ein Girokonto bei der neuen Bank beantragen
Schritt 2: Das alte Konto ggf. bei der bisherigen Bank kündigen
Schritt 3: Lastschriften und Daueraufträge aufs neue Konto übertragen
Schritt 4: Bei Gehalts-/Rentenkonten die neue Bankverbindung mitteilen

 

Es ist empfehlenswert, das bisherige Konto einen Monat beizubehalten, wenn man sich selbst um den Wechsel des Girokontos kümmert. Das Mitteilen einer neuen Bankverbindung kann immer mal untergehen oder die Umstellung etwas Zeit in Anspruch nehmen. Sobald man merkt, dass noch vom alten Konto abgebucht wird oder Geld eingeht, sollte man nachhaken.

 

Worauf sollte man vor Kündigung des Girokontos achten?

Will man das Girokonto wechseln, um durch ein neues Girokonto sparen zu können oder weil der Service bei der aktuellen Bank nicht stimmt, sind einige Punkte zu beachten. Der Wechsel Girokonto beginnt in jedem Fall damit, ein neues Konto zu eröffnen, bevor das alte geschlossen wird und Buchungen nicht mehr möglich sind. Es ist ratsam, beide Konten eine Zeit lang parallel laufen zu lassen.

 

Achten Sie bei Wechsel des Girokontos auf:

 

  1. Kündigungsfrist des bisherigen Kontos
  2. Übersicht Daueraufträge: Verschaffen Sie sich eine Übersicht Ihrer Daueraufträge und regelmäßigen Überweisungen. Mit einer ausgedruckten Übersicht aller Daueraufträge kann einem nichts entgehen. Diese Daueraufträge können dann gekündigt und bei der neuen Bank angelegt werden. Mit einem Brief an die Bank ist die Kündigung der Daueraufträge in aller Regel bereits getan. Alternativ geht das manuell durch Online-Banking oder am Automaten. Wichtig: Die Vorlaufzeit zum Kündigen der Daueraufträge sollte vorher erfragt werden. Empfehlenswert ist für den Wechsel Girokonto, die Daueraufträge spätestens eine Woche nach ihrer letzten Ausführung zu kündigen.
  3. Lastschriften: Wer sein Girokonto wechseln will, sollte vermeiden, von Rücklastschriften überrascht zu werden, denn das kann hohe Rückbuchungskosten mit sich bringen. Tipp: Beim Durchsehen der Kontoauszüge aus dem vergangenen Jahr gehen auch solche Lastschriften nicht unter, die nur einmal jährlich stattfinden, etwa Versicherungen. Das kann sich übrigens doppelt lohnen: Wer beim Girokonto sparen will und plötzlich sieht, dass das Fitnesscenter noch immer abbucht, obwohl man gar nicht mehr hingeht, hat die Chance, solche Posten zu kündigen.
     

Wodurch spart man bei Wechsel des Girokontos?

Wer beim Girokonto sparen will, muss oft nur das Girokonto wechseln. Dass das mit geringem Aufwand verbunden ist, vor allem, wenn ein Kontowechselservice angeboten wird, hat der Ratgeber gezeigt. Wer das Girokonto wechseln will, ist mit einem Vergleichsrechner sehr gut beraten: Ein solcher zeigt, wo man beim Girokonto sparen kann, ohne am Service sparen zu müssen. Denn selbst die Direktbanken, die mittlerweile zahlreich verfügbar sind, bieten besten Service, wenn man bereit ist, auf einen Ansprechpartner am Telefon zurückzugreifen. Beim Girokonto sparen funktioniert sowohl über die oft wegfallende Kontoführungsgebühr als auch über Guthabenverzinsung: Das Girokonto wechseln und zu einer Bank zu gehen, die schon auf niedrige Beträge verzinst, kann sich lohnen, wenn man zumeist über Guthaben verfügt. Und jene, die häufiger im Minus sind, können mit einem Girokonto sparen, das über geringe Dispozinsen verfügt.

 

Weitere Informationen

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