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Wird der Strompreis staatlich reguliert?

Wird der Strompreis staatlich reguliert?

 

Die Stromkosten in Deutschland steigen immer weiter an. Grund genug sich über die Zusammensetzung des Strompreises zu informieren und die Erhöhung des Strompreises nachvollziehen zu können. Denn oft sind die Faktoren, die auf den Preis des Stroms Einfluss nehmen nicht allgemein bekannt. Dabei bleiben viele Fragen offen: Wer bestimmt eigentlich den Strompreis? Wird dieser staatlich reguliert? Welche Komponenten bestimmen den Strompreis?

In den letzten Jahren ist deutlich geworden, dass der staatliche Anteil des Strompreises immer weiter ansteigt. Im Zeitraum von 2000 bis 2008 stiegen die staatlich regulierten Bestandteile des Preises um knapp 50 Prozent an. Der Energielieferant kann dementsprechend nur einen geringen Anteil des Strompreises selbst beeinflussen. Zum größten Teil wird die Energiewende vor allem durch staatliche Abgaben von den Verbrauchern finanziert. Inzwischen werden mehr als 2/3 des Strompreises staatlich reguliert.

Um welche Bestandteile es sich dabei handelt, haben wir im Folgenden zusammengestellt:

 

Stromsteuer:

Seit dem 1. April 1999 wird in Deutschland eine Stromsteuer für den Verbrauch von Strom gezahlt. Die Stromsteuer ist von dem Verbraucher für jede verbrauchte Kilowattstunde zu bezahlen. Seit 2003 wurde die Höhe der Stromsteuer nicht mehr verändert, sodass eine Kilowattstunde seitdem konstant 2,05 Cent kostet.

 

Konzessionsabgabe:

Die Konzessionsabgabe ist eine weitere Komponente des Strompreises. Hierbei müssen die Energieversorgungsunternehmen einen bestimmten Betrag an die zuständige Gemeinde bezahlen, da für die Verlegung und die Nutzung von den Stromleitungen öffentliches Gebiet genutzt wird. Die Energieversoger erhalten durch die Konzessionsabgabe das Recht, die vorhandenen Netzte zu ihren Zwecken zu nutzen.

 

Kraft-Wärme- Kopplungsgesetz

Energieversorgungsunternehmen, die ihren Strom aus einer Kraft-Wärme-Anlage beziehen, müssen der Anlage für die Nutzung gewisse Zuschläge zahlen, die bundesweit von allen Stromverbrauchern mitgetragen werden. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung wird Strom und Wärme gleichzeitig in einer Anlage erzeugt. Da dieses Verfahren generell effizienter ist, sollen die Anlagen mit den Zuschlägen gefördert, um die Produktion des Stroms aus diesen Anlagen aufrecht zu erhalten.

 

Erneuerbare-Energien-Gesetz

Das EEG- Gesetz nimmt besonders Einfluss auf die Erhöhung des Strompreises, da immer mehr regenerative Energiegewinnungsanlagen entstehen, die staatlich subventioniert werden.

Durch das EEG-Gesetz soll die bevorzugte Einspeisung von regenerativem Strom in das Stromnetz erfolgen. Die sogenannte Ökostromumlage bezieht alle Mehrkosten mit ein, die dem Versorger durch die Einspeisung von Ökostrom in das Netz zur Last fallen. Allerdings werden die Kosten meist sofort durch die Verbraucher beglichen, da der Anteil der EEG- Umlage direkt in der Stromrechnung mit abgerechnet wird.

 

Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer:

Da Strom nicht zu den Gütern gezählt wird, deren Bedarf lebensnotwendig ist, wird auf den Bezug von Strom die Mehrwertsteuer von 19 Prozent auf den Bruttopreis erhoben. Die Mehrwertsteuer wird dann direkt an die Finanzbehörden weitergeleitet.

 

Nicht staatlich reguliert Abgaben

Die Anteile des Strompreises, die nicht staatlich reguliert sind die Strombeschaffung, der Vertrieb und Service, sowie die Netzentgelte. Sie nehmen nur noch einen Drittel der Stromkosten ein. Während die staatlich regulierten Komponenten stetig ansteigen, reduziert sich der Anteil der Komponenten, die noch von den Energielieferanten reguliert werden.

 

Strompreis Vergleich:

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