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Wie vergleicht man den Gaspreis mit der Jahresabrechnung?

So kontrolliert man die jährliche Gasrechnung

Einmal im Jahr erhalten Sie von Ihrem Gasanbieter eine Jahresabrechnung für Ihren Gasverbrauch. Auch wenn die Gasrechnung auf den ersten Blick kompliziert und unübersichtlich erscheint, so gibt es doch ein paar einfache Tipps, wie Sie die Rechnung einfach und schnell nachvollziehen können. Die meisten Rechnungen sind dazu nach einem ganz bestimmten Muster aufgebaut.

Grundsätzlich ist es so, dass jeder Haushalt zu Beginn des Verbraucherjahres die Aufgabe hat seinen monatlichen Gasverbrauch festzulegen. Diese Schätzung kann entweder auf den Angaben der letzten Jahresabrechnung basieren oder durch Ihren Versorger festgelegt werden, der den durchschnittlichen Gasverbauch für die qm²-Anzahl Ihres Haushalts berechnet.

Aus dem geschätzten monatlichen Gasverbrauch setzt sich dann, je nach Tarifdetails, der Abschlag zusammen, den Sie meist monatlich an Ihren Gasanbieter überweisen. Die Abschlagszahlungen, die monatlich zum Ende des Vertragsjahres an Ihren Gasanbieter gezahlt wurden, werden für die letztendliche Jahresabrechnung mit dem tatsächlichen Verbrauch in diesem Zeitraum verrechnet.

Wenn Sie zum Beispiel einen monatlichen Abschlag von 120 Euro bezahlen, ergibt sich für das gesamte Jahr eine Summe von 1.440 Euro. Sollte Ihr Gasverbrauch in dieser Zeit jedoch etwas angestiegen sein und deshalb ein Betrag von 1600 Euro von Ihrem Gasanbieter eingefordert werden, wird die bereits gezahlte Summe von 1.440 Euro, von den 1600 Euro abgezogen. Die Differenz müssten Sie dann im Folgenden an Ihren Gasanbieter überweisen.

Doch auch wenn in den letzten Jahren der Gaspreis trotz der Liberalisierung des Gasmarktes ständigen Schwankungen ausgesetzt ist, sollten Sie Ihre Gasabrechnung nicht einfach hinnehmen. Wie bei jeder Rechnung kann es passieren, dass ungewollte Fehler innerhalb der Rechnung auftauchen. Sie sollten daher jede eventuelle Preiserhöhung oder auch Preissenkung auf ihre Richtigkeit überprüfen. Gerade zu Stichtagen an denen der Gaspreis erhöht wird, kann es insbesondere im Winter, sinnvoll sein den Zählerstand abzulesen, um eine möglichst exakte Abrechnung zu erhalten. Wird der Zählerstand nicht abgelesen, wird der Gasverbrauch bis zu diesem Datum geschätzt, sodass die Abrechnung nachteilig ausfällt, sollten Sie vor dem Datum prozentual mehr Gas verbraucht haben.

 

Damit Sie alle Daten leicht überprüfen können, erklären wir Ihnen im Folgenden welche Daten von Bedeutung sind und wo Sie diese auf der Gasabrechnung finden.

In der Regel befindet sich auf der ersten Seite der Rechnung sowohl Ihre Adresse, sprich die Abnahmestelle für das Gas, sowie Name und Anschrift Ihres Gasanbieters. Zentral auf der Mitte der ersten Seite ist der Rechnungsbetrag angegeben, den Sie für den Abrechnungszeitraum bezahlen müssen. Zur Veranschaulichung gibt Ihnen der Gasanbieter meist sowohl den Netto- als auch den Bruttobetrag an. Sollten Sie hierbei starke Schwankungen des Preises im Gegensatz zu der letzten Jahresabrechnung erkennen und Sie haben sich weder einen neuen Gasherd angeschafft, noch war der Winter besonders kalt und lang, sollten Sie Ihren Verbrauch noch einmal im Einzelnen kontrollieren.

Unter dem Rechnungsbetrag wird Ihnen die Verbrauchermenge in den meisten Fällen auch gleich angezeigt, die sich aus der Differenz zwischen dem neuen und dem alten Zählerstand ergibt und in m³ angegeben wird. Diese Kubikmeterangabe wird wiederum mit dem Brennwert der Zustandszahl multipliziert und in kWh angegeben. Um Ihren Verbrauch zu kontrollieren benötigen Sie lediglich den alten Zählerstand zu Beginn des Abrechnungszeitraums und denn neuen Zählerstand zum Ende des Abrechnungszeitraums. Ziehen Sie den alten von dem neuen Zählerstand ab, erhalten Sie den Verbrauch für die Abrechnungsperiode. Überprüfen Sie im nächsten Schritt, ob der Verbrauch auf der Jahresabrechnung mit Ihrem ermittelten Verbrauch übereinstimmt.

Ist dem nicht so, überprüfen Sie auch noch die einzeln angegeben Teilverbräuche. Diese müssen auch dann angegeben werden, wenn der Preis während der Abrechnungsperiode gewissen Schwankungen ausgesetzt war. Zur Überprüfung nehmen Sie die Anzahl der Kilowattstunden für den jeweiligen Zeitraum und multiplizieren Sie die Anzahl mit dem Preis, der für diesen bestimmten Zeitraum vorgesehen ist. Sollten die Angaben immer noch nicht übereinstimmen, kontaktieren Sie bitte Ihren Gasversorger.

Ein Tipp, um nicht eine unerwartet hohe Nachzahlung des Gaslieferanten zu erhalten, ist, dass Sie den Gasverbrauch monatlich kontrollieren. Setzen Sie sich dazu einfach einen monatlichen Termin in den Kalender, der Ihnen hilft die Kontrollen einzuhalten.

 

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