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Wie erfolgt bei einer Motorradversicherung die Einteilung in Schadenfreiheitsklassen?

Motorradversicherung: Einteilung in Schadenfreiheitsklasse

Die Einteilung in eine Schadenfreiheitsklasse ist den meisten Motorradhaltern bereits durch eine abgeschlossene Kfz-Versicherung bekannt. Wie für das Auto gilt auch für das Motorrad das gleiche System der Schadenfreiheitsklasse. Eine Schadenfreiheitsklasse gibt Aufschluss über das Fahrverhalten eines jeden Motorradfahrers.

Die Einstufung in eine Schadenfreiheitsklasse erfolgt demnach auf Grundlage der Anzahl an Jahren, die ein Motorradfahrer unfallfrei gefahren ist. Je länger Sie unfallfrei am Straßenverkehr teilgenommen haben, desto niedriger sind Ihre Versicherungsbeiträge. Für jede Schadenfreiheitsklasse wird von dem jeweiligen Versicherer ein Prozentwert festgelegt, welcher sich zu dem allgemeinen Versicherungsbetrag addiert.

Grundsätzlich unterscheidet man bei Motorrädern zwischen insgesamt 13 Schadenfreiheitsklassen. Dies gilt sowohl für die Haftpflicht- als auch für die Kaskoversicherung Ihres Motorrads. Stufe 0 der Schadenfreiheitsklasse ist dabei für Fahranfänger gedacht. Je länger diese am Straßenverkehr teilnehmen, ohne einen Unfall zu verursachen, desto höher können sie innerhalb der Schadenfreiheitsklassen-Einteilung aufsteigen. Während die Einteilung in die 13 Schadenfreiheitsklassen für jede Motorradversicherung verbindlich gilt, kann der jeweilige Versicherer immer noch individuell entscheiden, in welcher Weise er den Beitrag für die Schadenfreiheitsklasse berechnet.

Zwischen verschiedenen Versicherungsunternehmen kann es demnach zu unterschiedlichen Beitragsberechnungen für die gleiche Schadenfreiheitsklasse kommen.

 

Schadenfreiheitsrabatte in der Motorradversicherung

Für die Jahre, in denen Sie schadenfrei gefahren sind, erhalten Sie von Ihrer Motorradversicherung sogenannte Schadenfreiheitsrabatte. Je mehr Schadenfreiheitsrabatte sie mit der Zeit ansammeln, desto mehr Geld können Sie für Ihre Motorradversicherung sparen.

Hunderte Euro pro Jahr können somit zu einem anderen Zwecke eingesetzt werden. Voraussetzung dafür ist selbstverständlich, dass das Motorrad auf Ihren Namen zugelassen ist. Wer mit fremden Fahrzeugen am Straßenverkehr teilnimmt, hat somit keine Möglichkeit Schadenfreiheitsrabatte zu sammeln.

 

Was passiert im Schadenfall mit der Motorradversicherung?

Sobald ein Unfall verursacht wird, den Sie durch Ihre Motorradversicherung regulieren lassen, müssen Sie mit einer Rückstufung in eine niedrigere Schadenfreiheitsklasse rechnen. Die Rückstufung erfolgt im Folgejahr und kann nur eine, aber in besonderen Fällen auch mehrere Schadenfreiheitsklassen umfassen. Die Beiträge für die Motorradversicherung würden in diesem Falle wieder ansteigen.

Bei kleineren Schäden an Ihrer Maschine sollte deshalb überlegt werden, ob die Möglichkeit besteht die Reparatur aus eigener Tasche zu bezahlen und so die Rückstufung in eine niedrigere Schadenfreiheitsklasse zu vermeiden.

 

Geld sparen durch die Zweitwagenregelung

Wer bereits ein Auto versichert hat, weiß, dass es für Zweitwagen eine besondere Regelung gibt, die in vielen Fällen auch für ein Motorrad anwendbar ist. Grundsätzlich gilt, wer sein Motorrad zum ersten Mal anmeldet, wird in Schadensfreiheitsklasse 0 eingestuft.

Wer jedoch bereits im Besitz einer Autoversicherung ist, hat immer öfter die Möglichkeit sein Motorrad in derselben Schadenfreiheitsklasse anzumelden, wie bereits sein Auto. Dies ist allerdings nur für jene Motorradhalter interessant, die eine Haftpflichtversicherung für Ihr Motorrad abgeschlossen haben.

 

Weitere Informationen

Die Unfallversicherung Motorsport ist eine spezielle Form der Unfallversicherung und wird von mehreren Versicherungsunternehmen angeboten.

Während die Motorradhaftpflichtversicherung obligatorisch ist, können Sie sich frei entscheiden, ob Sie zusätzlich über eine Teil- oder Vollkaskoversicherung verfügen möchten.

Mit dem Abschluss der Leichtkraftrad Versicherung sind Sie gegen finanzielle Unkosten geschützt, wenn sie selbst einen Unfall verursachen bei dem ein Dritter geschädigt wird.

Die Kraftradversicherung tritt dann in Kraft, wenn bei einem selbst verschuldeten Unfall Schäden am Fahrzeug des Unfallgegners auftreten.

Mit dieser Checkliste werden Fahranfänger und ihre Eltern mit cleveren Tipps unterstützt, die Kosten für das erste eigene Auto so gering wie möglich zu gestalten.

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