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Wie berechnet ein neuer Stromanbieter die Abschlagszahlungen?

Wie berechnet ein neuer Stromanbieter die Abschlagszahlungen?

 

Seit 1998 hat jeder Verbraucher das Recht seinen Stromversorger frei auszuwählen und somit weniger Geld für seinen Stromverbrauch zu bezahlen. Bis heute hat jedoch nur ein Fünftel der Kunden von diesem Recht Gebrauch gemacht.

Der Grund liegt darin, dass viele Verbraucher befürchten ein Stromanbieterwechsel würde nur zahlreiche Probleme und Unannehmlichkeiten mit sich bringen. Zudem erscheinen die Stromrechnungen auf den ersten Blick leicht unübersichtlich, so dass viele Verbraucher nicht direkt nachvollziehen können, wie sich der genaue Strompreis für Ihren Haushalt zusammen setzt oder auf welcher Grundlage der neue Stromanbieter die monatlichen Abschläge berechnet.

Dabei ist ein Anbieterwechsel sehr einfach und problemlos durchzuführen. Wie Ihr neuer Anbieter Ihre monatlichen Abschläge für den Strom berechnet, können sie im Folgenden nachvollziehen:

 

Berechnung von Abschlagszahlungen für Strom

Grundlage der Berechnung von monatlichen Abschlagszahlungen sind die jährlichen Verbrauchskosten, die durch die Anzahl der Abschlagstermine innerhalb eines Abrechnungsjahres geteilt werden. Bei einem Wechsel müssen die monatlichen Abschlagszahlungen jedoch nicht dem tatsächlichen Strompreis entsprechen. Grundsätzlich handelt es sich bei der monatlichen Zahlung um einen geschätzten Betrag. Wenn Sie gerade erst den Stromanbieter gewechselt haben, wird der Betrag meist auf der Basis des vorherigen Stromverbrauchs ermittelt, den Sie auf dem Wechselvertrag angegeben haben.

Erst am Ende des Jahres wird abgerechnet. Die Abschlagszahlungen werden dazu mit dem tatsächlichen Stromverbrauch des betroffenen Jahres verglichen. Sollten Sie zu hohe Abschläge gezahlt haben, dürfen Sie sich über eine Nachzahlung freuen. Ist Ihr tatsächlicher Stromverbrauch jedoch höher ausgefallen, als zunächst angenommen, müssen Sie Ihrem Stromanbieter den ausstehenden Betrag zurückerstatten.

 

Berechnung des Stroms erfolgt durch Arbeitspreis und Grundgebühr

Die Summe, die sich aus dem jährlichen Stromverbrauch ergibt, wird zudem aus dem jährlichen Grundpreis und dem Arbeitspreis pro kWh berechnet. Die Grundgebühr umfasst dabei alle Kosten, die der Stromanbieter im Vorfeld für die Bereitstellung des Stroms für den jeweiligen Haushalt bezahlen musste.

Der Arbeitspreis bezeichnet hingegen den Preis, der pro genutzter Kilowattstunde für den Verbraucher anfällt. Sobald sich der Stromverbrauch erhöht, erhöht sich demnach auch die Stromrechnung. In Ihrer Jahresabrechnung gibt Ihr Stromversorger die Grundgebühr entweder als monatliche oder als jährliche Kosten an.

Der Arbeitspreis wird hingegen in Cent pro kWh angeführt. Zur Berechnung des Strompreises wird dann die Anzahl der verbrauchten kWh mit dem bestehenden Arbeitspreis multipliziert. Die Grundgebühr wird dann zu dieser Summe dazu gerechnet.

 

Strompreise vergleichen

Möchten Sie Ihren Stromanbieter wechseln und jährlich eine Menge Geld sparen? Dann nutzen Sie ganz einfach unseren Stromtarif Rechner und vergleichen Sie sofort alle verfügbaren Tarife für Ihre Region. Sie benötigen lediglich zwei Angaben und schon können Sie den Rechner starten.

  1. Geben Sie Ihre Postleitzahl in den Tarifrechner ein
  2. Geben Sie Ihren jährlichen Stromverbrauch in kWh an

Achten Sie bei dem Vergleich der Strompreise jedoch darauf, ob der Netto- oder der Bruttobetrag angegeben wird. Bei dem Bruttobetrag sind bereits alle Abgaben und Steuern inbegriffen, bei dem Nettobetrag müssen Sie noch mit einer Preiserhöhung aufgrund der Zurechnung der Mehrwertsteuer rechnen.

 

Weitere Informationen

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