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Welche Versicherung deckt Hochwasserschäden und andere Naturschäden ab?

Welche Versicherung deckt Hochwasserschäden und andere Naturschäden ab?

 

  1. Die Elementarschutzversicherung der Wohngebäudeversicherung und der Hausratversicherung kommt für die Kosten durch Naturschäden auf.
  2. Die Beitragshöhe ist von Region und Standort des Objektes abhängig. Einzelfallüberprüfungen sind bei vielen Versicherern möglich.
  3. Beim Elementarschutz sollte auf die genauen Bestimmungen und Konditionen des Versicherungsvertrages geachtet werden.

 

Bei Hochwasser, Sturm und Hagel versichert eine Elementarschutzversicherung Ihr Hab und Gut

Hochwasserschäden und andere Naturschäden verursachen immer wieder sehr hohe Kosten und stellen Hauseigentümer schnell vor den finanziellen Ruin. Eine normale Wohngebäudeversicherung oder Hausratversicherung deckt diese Schadensursachen in der Regel jedoch nicht ab. Um nicht auf den entstandenen Kosten sitzen zu bleiben wird ein Elementarschadensschutz benötigt. Dieser ist eine der beliebtesten Zusatzversicherungen bei Wohngebäudeversicherungen sowie Hausratversicherungen und muss zusätzlich abgeschlossen werden. Jede Versicherung bietet den Elementarschutz als Zusatzleistung an. Informieren Sie sich deswegen im Vorfeld über die abgedeckten Schadensfälle und fügen Sie den Elementarschutz zu bestehenden Versicherungen bei Bedarf hinzu. Bei Neuabschluss sollten Sie unbedingt über den Abschluss einer Elementarschutzversicherung nachdenken. Die Option Elementarschutz deckt folgende Schadensursachen ab:

  1. Hochwasser und Überflutungen
  2. Erdbeben
  3. Lawinen
  4. Erdrutsche

 

Je nach Region und Standort kann sich eine Elementarschutzversicherung lohnen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass sowohl Hausratversicherung und Wohngebäudeversicherung einen Elementarschutz benötigen um die genannten Schadensursachen abzudecken. Schließlich versichern beide Versicherungen unterschiedliche Teile des persönlichen Hab und Guts.

  1. Die Wohngebäudeversicherung versichert Schäden an allen unbeweglichen Teilen des Hauses, wie zum Beispiel das Dach oder die Garage.
  2. Die Hausratversicherung versichert Schäden an allen beweglichen Sachgegenständen, wie zum Beispiel die Einrichtung oder Elektrogeräte.

 

Zusätzlich gilt es auch Details der einzelnen Versicherung zu beachten. So gibt es in den Versicherungsbestimmungen immer Ausnahmen und nicht abgedeckte Versicherungsfälle. Vor allem bei der Wohngebäudeversicherung sollten Sie sich die einzelnen Leistungen genau ansehen. Oft werden Gefahren und Kostenursachen unterschätzt. Folgende Leistungen sollte die Wohngebäudeversicherung neben den oben genannten Schadensursachen abdecken:

  1. Kostenabdeckung der Aufräumarbeiten.
  2. Hervorgerufene Schäden bzw. Kosten durch Kontamination und Dekontamination.
  3. Kosten durch amtliche Auflagen und Bestimmungen, zum Beispiel wegen Naturschutz und Umweltschutz (Umwelthaftung).
  4. Entsorgungskosten.
  5. Gläser bzw. Glasflächen benötigen oft einen separat erwähnten Schutz.

 

Region und Standort entscheiden über die Beitragshöhe und Versicherungsfähigkeit

Anfallende Versicherungsbeiträge werden anhand des eigenen Standorts und der Region bestimmt. Dafür nutzt die Versicherungswirtschaft ein eigenes System, genannt ZÜRS (Zonierungssystem für Überschwemmungen, Hochwasser und Rückstau). Dieses System bewertet Ihren Standort anhand des Risikos bzw. der Wahrscheinlichkeit für eintretende Naturschäden. Je höher das Risiko, desto höher fallen die Beiträge für den Elementarschutz aus. Bewertete Gebäude werden in vier Kategorien eingeteilt: von Gefährdungsklasse eins (geringes Risiko) bis Gefährdungsklasse 4 (hohes Risiko).

Problematisch wird es, wenn ein Naturschaden bereits in der Vergangenheit stattgefunden hat oder man in einer sehr gefährdeten Zone wohnt. Hier kommt es vor, dass Versicherer keine Elementarschutzversicherung für Betroffene bzw. Gefährdete anbieten. Eine Versicherungspflicht hat die Bundesregierung zudem abgelehnt. Die Versicherer beschäftigen sich bei der Beantragung einer Elementarschutzversicherung jedoch auch mit Einzelfällen in den Gefahrenzonen. Der Antrag sowie die Überprüfung kostet nichts und sollte auf jeden Fall versucht werden.

 

Sonderkündigungsrecht und Schadenminderungspflicht

Nach der Abwicklung eines Schadens besteht ein Sonderkündigungsrecht für die Versicherung und den Versicherten. Somit können beide Parteien die Versicherung aufkündigen. Viele Betroffene haben danach oft große Probleme eine neue Elementarschutzversicherung abzuschließen. Deswegen ist es bei kleinen Schäden ratsam, nicht sofort die Elementarschutzversicherung zu nutzen.

Außerdem gilt es für Versicherte die Schadenminderungspflicht zu beachten. Das bedeutet, dass Betroffene in erster Linie alles dafür machen sollten, den Schaden in Grenzen zu halten. So sollte zum Beispiel das Auto bei drohendem Hochwasser in Sicherheit gebracht oder Sachgegenstände aus dem Keller geräumt werden.

 

Elementarschäden am Fahrzeug

Bei Elementarschäden am Fahrzeug übernimmt die jeweilige Fahrzeugversicherung entstandene Kosten. Hier kommt es darauf an, ob Sie eine Vollkaskoversicherung oder Teilkaskoversicherung besitzen. Je nach Versicherungsart wird kann eine pauschale Schadensbeteiligung fällig werden. Auch hier gilt die Schadensminderungspflicht! Wer also bewusst in eine überschwemmte Unterführung fährt oder das Auto trotz Hochwasserwarnung vor dem Haus stehen lässt, kann nicht mit Schadensersatz rechnen.

 

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