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Welche Typklassen und Regionalklassen gibt es in der Motorradversicherung?

Typklassen und Regionalklassen der Motorradversicherung

 

Wer mit seinem Motorrad am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen möchte, ist verpflichtet eine Versicherung für sein Motorrad abzuschließen, um überhaupt erst für den Straßenverkehr zugelassen zu werden. Je nach Versicherung werden unterschiedlich hohe Versicherungsbeiträge von dem Motorradhalter gezahlt, die sich aus verschiedenen Komponenten zusammensetzten.

 

Die Typklassen der Motorradversicherung

Bei dem Abschluss einer Motorradversicherung wird, anders als bei der Autoversicherung, keine Einteilung in Typklassen vorgenommen. Das bedeutet, dass es für die Beitragsberechnung der Versicherung nicht entscheidend ist von welchem Hersteller Ihr Motorrad stammt oder welchen Typ von Maschine Sie besitzen.

Trotzdem gelten zahlreiche andere Kriterien, die auch ohne eine Einteilung in Typklassen die genauen Versicherungsbeiträge für Ihre Motorradversicherung festlegen. Ihr Motorrad wird dazu erst einmal in eine von drei Gruppen eingeteilt. Die Zuordnung zum Kleinkraftrad, Leichtkraftrad oder Kraftroller spielt bei der Berechnung der Versicherungsbeiträge genauso eine Rolle, wie die Größe des Hubraums Ihres Motorrads.

Damit bei der Berechnung der Beiträge eine gewisse Gerechtigkeit zwischen den Motorradfahrern herrschen kann, werden zudem auch Motorleistung, Selbstbehalt und die Schadensfreiheitsrabatte als Kriterien aufgenommen. Ein weiteres entscheidendes Kriterium für die Beitragsberechnung ist die Einstufung in eine Regionalklasse der Motorradversicherung.

 

Regionalklasse in der Motorradversicherung

Während die Autoversicherung schon seit vielen Jahren mit der Einteilung in Regionalklassen arbeitet, wurden die Regionalklassen in der Motorradversicherung erst zu Beginn 2002 eingeführt. Für die Einteilung in die Regionalklassen ist entscheidend, wo Sie wohnen, bzw. wo Sie Ihr Motorrad anmelden. Rund 400 Zulassungsbezirke wurden extra zu diesem Zwecke eingeteilt und nach Ihrem Unfallrisiko bewertet.

In der Regel müssen Sie mit höheren Versicherungsbeiträgen rechnen, wenn Sie innerhalb der Stadt wohnen, da die Versicherung dort in der Regel mit einer höheren Unfallrate und dementsprechend hohen Schadensaufkommen rechnet. Wer außerhalb der Stadt, also eher ländlich haust, kann hingegen in eine günstigere Regionalklasse eingestuft werden.

Jede der 400 Zulassungsbezirke ist mit einer sogenannten Indexzahl ausgestattet. Diese Indexzahl wird auf Grundlage der durchschnittlichen Schadensaufkommen der letzten drei Jahre berechnet und zeigt somit das Schadenrisiko für die Region an. Für die Berechnung der Höhe des Unfallrisikos werden sowohl die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge der Region, als auch die Straßenverhältnisse mit einbezogen. Je mehr Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr unterwegs sind, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall entsteht.

Wer in einer Region mit einem hohen Unfallrisiko wohnt, hat jedoch immer noch die Möglichkeit nach einer Versicherung zu suchen, die keine Einteilung in Regionalklassen vornimmt. So könnte der Risikozuschlag für die Motorradversicherung im besten Fall gespart werden.

 

Weitere Informationen

Die Unfallversicherung Motorsport ist eine spezielle Form der Unfallversicherung und wird von mehreren Versicherungsunternehmen angeboten.

Während die Motorradhaftpflichtversicherung obligatorisch ist, können Sie sich frei entscheiden, ob Sie zusätzlich über eine Teil- oder Vollkaskoversicherung verfügen möchten.

Mit dem Abschluss der Leichtkraftrad Versicherung sind Sie gegen finanzielle Unkosten geschützt, wenn sie selbst einen Unfall verursachen bei dem ein Dritter geschädigt wird.

Die Kraftradversicherung tritt dann in Kraft, wenn bei einem selbst verschuldeten Unfall Schäden am Fahrzeug des Unfallgegners auftreten.

Mit dieser Checkliste werden Fahranfänger und ihre Eltern mit cleveren Tipps unterstützt, die Kosten für das erste eigene Auto so gering wie möglich zu gestalten.

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