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Was versteht man unter der Unfallversicherung Alkoholklausel?

Unfallversicherung Alkoholklausel

 

Wer als Unfallversicherter Alkohol konsumiert und im Folgenden tatsächlich einen Unfall erleidet, muss im schlimmsten Fall damit rechnen, dass die Unfallversicherungen Leistungen nicht erbracht werden. Grund dafür ist, dass in vielen Versicherungstarifen die Gesundheitsschäden, die durch alkoholbedingte Bewusstseinsstörungen entstehen, nicht mitversichert sind. Als Unfall definieren die Versicherer ein plötzlich von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, durch welches der Versicherungsnehmer eine dauerhafte und unfreiwillige Gesundheitsschädigung erleidet.

Stürzt der Versicherungsnehmer jedoch unter hohem Alkoholeinfluss von der Treppe, greift diese Definition eines Unfalls in den meisten Fällen nicht, da der Betroffene den Unfall durch seinen Alkoholkonsum selbst herbeigeführt hat. Eine Bewusstseinsstörung liegt dann vor, wenn der Versicherungsnehmer durch die Aufnahme von Alkohol in seiner Reaktionsfähigkeit gestört ist und aus diesem Grund nicht mehr dazu in der Lage ist, angemessen zu reagieren und Gefahrenlagen richtig einzuschätzen.

Vor Gericht bekamen die Versicherer in ähnlichen Fällen schon einige Male Recht zugesprochen. Ein Versicherungsnehmer hatte beispielsweise geklagt, da seine Unfallversicherung privat nicht zahlen wollte, als er in einem Rausch das Hotelfenster öffnete, hinunter stürzte und sich schwere Verletzungen zuzog.

Aber auch ein Schwindelanfall, ein Schlaganfall, ein epileptischer Anfall oder Krampfanfall können als Bewusstseinsstörungen aufgefasst werden und sind dementsprechend nicht versichert. In einem Urteil des Landesgerichts Düsseldorf wurde beispielsweise eine Schwindelattacke als Bewusstseinsstörung ausgelegt, mit der Begründung, dass die Aufnahme- und Reaktionsfähigkeit des Versicherten durch den Schwindel außer Kraft gesetzt wurde und der Versicherungsnehmer den Sicherheitsanforderung nicht in ausreichender Form entsprechen konnte.

 

Unfallversicherungen Leistungen unter Alkoholeinfluss

Nicht jede Versicherung besteht auf eine Unfallversicherung Alkoholklausel in ihrem Vertrag. Manche Unfallversicherungen schließen ihren Schutz bei Alkoholgenuss nicht grundsätzlich aus. Trotzdem gibt es bestimmte Promillegrenzen, an die sich der Versicherungsnehmer halten muss, bzw. welche nicht überschritten werden dürfen. Bei dem Führen eines Fahrzeugs führt so zum Beispiel ein Blutalkoholpegel über 0,8 Promille zum Ausschluss des Versicherungsschutzes. Bei Radfahrern beläuft sich der Blutalkoholwert auf einen Grenzwert von 1,7 Promille. Gleiches gilt auch für Beifahrer und Fußgänger die einen Promillewert von 2,0 Promille nicht überschreiten dürfen.

In jedem Falle ist es wichtig, dass Sie die jeweiligen Vertragsbestimmungen Ihres Versicherers aufmerksam studieren und die Bedingungen für die Unfallversicherung Rückerstattung kennen. Wenn Sie auf der Suche nach einer passenden Unfallversicherung privat sind, ist es empfehlenswert zunächst einen Unfallversicherungsvergleich durchzuführen.

 

Unfallversicherung Vergleich durchführen

Damit Sie die verschiedenen Tarife für Unfallversicherungen direkt online miteinander vergleichen können, stellen wir Ihnen den Unfallversicherung Vergleichsrechner zur Verfügung. Mit Hilfe des Vergleichsrechners haben Sie die Möglichkeit die beste Unfallversicherung ausfindig zu machen und gleichzeitig die Chance, direkt einen Einblick in die Vertragsbestimmungen der Versicherungen zu nehmen.

Unter anderem können Sie somit auch herausfinden, ob der gewünschte Vertrag über eine Unfallversicherung Alkoholklausel verfügt. Wenn Sie sich für eine passende Unfallversicherung entschieden haben, können Sie Ihrem Versicherer in der Regel direkt online eine Anfrage zusenden und schon bald können Sie von einem umfassenden Schutz zu günstigen Preisen profitieren.

 

Weitere Informationen

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