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Was kann man unternehmen, wenn der Strom gesperrt wird?

Stromsperrung - was kann man tun?

 

Ein Haushalt ohne tägliche Stromversorgung ist kaum vorstellbar. Kühlschrank, Computer und Fernseher, aber vor allem die generelle Beleuchtung der Wohnung wäre ohne Strom nicht mehr gewährleistet. Ohne Strom sitzt der Verbraucher plötzlich im Dunkeln. Grundsätzlich ist diese Gefahr äußerst gering, da die Grundversorger gesetzlich dazu verpflichtet sind, jeden Haushalt mit Strom zu versorgen.

Jedoch sind die hohen Kosten für Strom und die insgesamt schlechte wirtschaftliche Lage Gründe dafür, dass Verbraucher Ihre Stromrechnung unter Umständen nicht mehr begleichen können. Der Bund der Energieverbraucher teilte mit, dass rund zwei Prozent der Haushalte in Deutschland jährlich von einer Sperrung des Stroms betroffen sind. Welche Rechte Sie als Verbraucher haben und was im Falle einer Sperrung des Stroms zu tun ist, wissen jedoch nur die Wenigsten. Denn auch der Stromanbieterwechsel ist möglich.

 

Aus welchem Grund darf die Stromversorgung gesperrt werden?

Es ist gesetzlich festgelegt, dass die Stromversorgung in keinem Fall ohne eine vorherige Vorwarnung abgestellt werden darf. Erst wenn der Verbraucher eine Vorwarnung erhält, jedoch nicht darauf reagiert, darf der Strom laut Gesetz vier Wochen nach der schriftlichen Ankündigung gesperrt werden. Innerhalb dieser Frist wird dem Kunden noch einmal die Möglichkeit gegeben, den offenen Betrag zu bezahlen. In jedem Fall ist es von äußerster Wichtigkeit, dass Sie auf die Mahnung reagieren. Die Stromversorgung darf nämlich nur unter bestimmten Voraussetzungen unterbrochen werden, da auch hier gewisse Umstände der Kunden zu berücksichtigen sind.

So gilt zum Beispiel für ältere Menschen, Familien mit Kleinkindern, Schwangeren, aber auch für Kunden, die aus gesundheitlichen Gründen eingeschränkt sind, eine andere Regelung, als für alleinstehende Personen mittleren Alters. Zudem muss der Betrag, den es zu begleichen gilt über 100 Euro liegen. Wird dieser Betrag unterschritten, darf die Stromversorgung nicht eingestellt werden.

 

Ihre Rechte im Falle einer Stromsperrung

Drei Tage vor der endgültigen Sperrung Ihres Stroms ist der Stromversorger verpflichtet Sie noch einmal über die bevorstehende Unterbrechung der Stromversorgung zu informieren. In diesen drei Tagen wird Ihnen die letzte Möglichkeit gegeben, die erforderliche Summe an Ihren Anbieter zu bezahlen und somit alle offenen Rechnungen zu begleichen. Lässt Ihre finanzielle Situation das Begleichen der Rechnungen nicht zu, sollten Sie versuchen eine Ratenzahlung mit Ihrem Stromanbieter zu vereinbaren.

In diesem Fall müssen Sie auf die Kooperationsbereitschaft Ihres Stromanbieters hoffen, da dieser nicht dazu verpflichtet ist ein solches Angebot anzunehmen. Sollte der Stromversorger Ihre Stromversorgung tatsächlich stoppen, können Sie lediglich mit einer einstweiligen Verfügung dagegen vorgehen. Allerdings ist auch dieser Schritt mit einem finanziellen Aufwand verbunden. Auch die Erfolgsaussichten sind von Fall zu Fall unterschiedlich und sollten dringend mit einem zuständigen Rechtsanwalt abgeklärt werden.

 

Prävention: Stromanbieter wechseln

Ein frühzeitiger Stromanbieterwechsel kann verhindern, dass Sie mit einer möglichen Stromsperrung konfrontiert werden. Mit einem Anbieterwechsel lassen sich die Stromkosten minimieren und damit eine jährliche Einsparung von mehreren hundert Euro realisieren. Welche Stromanbieter in Ihrer Region den billigsten Strom liefern, können Sie ganz einfach mit Hilfe des Stromtarif-Rechners herausfinden.

Sobald der Strom für Ihren Haushalt jedoch tatsächlich gesperrt wurde, stellt auch der Anbieterwechsel keine Option mehr dar, die Sperrung rückgängig zu machen. Das liegt daran, dass bei der Sperrung der Stromversorgung auch gleich der gesamte Anschluss Ihres Haushaltes gesperrt wird, so dass kein anderer Stromversorger einspringen kann.

Die offenen Rechnungen des aktuellen Stromversorgers müssen also erst beglichen werden, bevor der Anschluss wieder freigeschaltet wird und die Stromversorgung durch einen anderen Anbieter fortgeführt werden kann.

 

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