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Was ist eine Motorradversicherung?

  1. Die Motorradversicherung deckt in der Regel alle beim Geschädigten verursachten Schäden ab
  2. Der Versicherungsschutz ist Pflicht und besteht in Deutschland und im europäischen Ausland
  3. Für den Versicherungsschutz von Schäden am eigenen Motorrad muss eine zusätzliche Kaskoversicherung abgeschlossen werden

Grundlegendes zur Motorradversicherung

 

Die Motorradversicherung ist eine Pflichtversicherung für jeden, der im Besitz eines zulassungspflichtigen Kraftfahrzeuges - in diesem Fall Motorrades - ist.

Zugelassen wird Ihr Motorrad nur, sofern Sie eine Versicherungsbestätigung als Nachweis für die Motorradversicherung bei Ihrer ansässigen Zulassungsstelle vorlegen.

Strafbar macht sich, wer ohne Haftpflichtversicherung fährt.

 

Versicherungsleistungen der Motorradversicherung

Wie bei der Kfz-Versicherung muss bei der Motorradversicherung zuerst definiert werden, wer wem überhaupt einen Schaden zugefügt hat:

Die Motorradhaftpflichtversicherung sieht vor, dass lediglich die Schäden ersetzt werden, die vom Versicherungsnehmer an anderen Verkehrsteilnehmern oder Fahrzeugen verübt worden sind. Dazu gehören beispielsweise Reparaturkosten nach einem Auffahrunfall oder Schmerzensgeld.

Sollten Schäden am eigenen Fahrzeug aufgetreten sein, so werden diese von der Teil- bzw. Vollkaskoversicherung übernommen. Dabei kann es sich um einen Hagelschaden oder Einbruch handeln.

Folgende Schäden werden von der Motorradversicherung übernommen:

 

  1. Reparaturkosten; enthalten sind alle beim Geschädigten verursachten Kosten zur Reparatur des Fahrzeugs. Bei größeren Schäden kann sich der Einsatz eines Gutachters lohnen, sprechen Sie daher vorher mit Ihrer Versicherung.
  2. Entschädigung bei Wertminderung; tritt durch den Unfall eine Wertminderung bei dem geschädigten Fahrzeug ein und der Geschädigte hat Anspruch auf Entschädigung übernimmt dies ebenfalls die Motorradversicherung.
  3. Wiederbeschaffungskosten; sind die Reparaturkosten höher als die Wiederbeschaffung eines gleichwertigen Fahrzeugs wird von einem Totalschaden gesprochen. Die daraus resultierenden Wiederbeschaffungskosten des Geschädigten werden ebenfalls von einer Motorradversicherung abgedeckt.
  4. Weitere Folgekosten; Abschleppkosten, amtliche Meldekosten, Mietwagenkosten, Anwaltskosten, Gutachterkosten, weitere Entschädigungen (zum Beispiel wegen Nutzungsausfall) des Geschädigten sind in der Regel durch die Versicherung gedeckt.
  5. Kosten durch Personenschäden; Heilungskosten, Schmerzensgeld, Begräbniskosten, Unterhaltsansprüche und Verdienstausfälle werden meist von der Motorradversicherung übernommen.

 

Normalerweise gilt die Motorradversicherung nicht nur in ganz Deutschland sondern auch im europäischen Ausland. Dabei deckt die Versicherung mindestens die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestsummen ab. Je nach Versicherungsvertrag können die Versicherungssummen auch höher ausfallen. Setzen Sie sich dafür mit Ihrer Versicherung in Verbindung.

Der bei Autofahrern weit verbreitete Schutzbrief wird auch von einigen Versicherern für Motorradfahrer angeboten. Dieser beinhaltet zahlreiche weitere Serviceleistungen, wie zum Beispiel Pannenservice oder Ersatzteilversand ins Ausland.

 

Leistungsausschlüsse und Grenzen einer Motorradversicherung

 

Die entstandenen Kosten am eigenen Motorrad werden nicht übernommen. Dafür muss zusätzlich eine Voll- oder Teilkaskoversicherung für das Motorrad abgeschlossen werden. Die beiden Versicherungsarten unterscheiden sich jedoch nicht nur anhand der Selbstbeteiligung, sondern auch durch die Anzahl der abgesicherten Versicherungsfälle. Abhängig vom Fahrzeugwert oder vom Stellplatz kann sich eine Kaskoversicherung lohnen. Folgende Versicherungsfälle werden in der Regel von einer Kaskoversicherung abgedeckt:

 

  1. Hagel- und Sturmschäden
  2. Brandschäden
  3. Blitzschlagschäden
  4. Schäden aufgrund von Tierkollisionen
  5. Schäden aufgrund von Explosionen

 

Eine Vollkaskoversicherung erweitert die abgedeckten Schäden und ersetzt diese ohne die Zahlung einer pauschalen Selbstbeteiligung durch den Versicherten. Dafür fällt die Vollkaskoversicherung jedoch auch teurer als die Teilkaskoversicherung aus.

 

Weitere Informationen

Die Unfallversicherung Motorsport ist eine spezielle Form der Unfallversicherung und wird von mehreren Versicherungsunternehmen angeboten.

Während die Motorradhaftpflichtversicherung obligatorisch ist, können Sie sich frei entscheiden, ob Sie zusätzlich über eine Teil- oder Vollkaskoversicherung verfügen möchten.

Mit dem Abschluss der Leichtkraftrad Versicherung sind Sie gegen finanzielle Unkosten geschützt, wenn sie selbst einen Unfall verursachen bei dem ein Dritter geschädigt wird.

Die Kraftradversicherung tritt dann in Kraft, wenn bei einem selbst verschuldeten Unfall Schäden am Fahrzeug des Unfallgegners auftreten.

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