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Was ist ein Girokonto?

  1. Ein Girokonto ist ein Bankkonto, welches zur Abwicklung des alltäglichen Zahlungsverkehrs genutzt wird
  2. Außerdem kann das Girokonto als Referenzkonto für weitere Anlagen, wie zum Beispiel Tages- und Festgeldkonten genutzt werden
  3. Konditionen und Bestimmungen von Girokonten unterscheiden sich teilweise stark von einander

Definition Girokonto

 

Das Girokonto ist ein Bankkonto, welches zur Durchführung des alltäglichen Zahlungsablaufs genutzt wird. In der Regel bietet ein Girokonto alle Zahlungsfunktionen für den inländischen und ausländischen Finanzaustausch.  Zahlreiche Filial- und Direktbanken bieten Girokonten an. Nach der Girokontoeröffnung bekommt der Kunde die Kontonummer seines Girokontos und die Bankleitzahl genannt. Außerdem bekommt er eine EC Karte, die für das Abheben von Bargeld und zum bargeldlosen Bezahlen genutzt werden kann.

Ein Girokonto kann zusätzlich auch als Referenzkonto für weitere Anlagenformen genutzt werden. So benötigen zum Beispiel Tages- und Festgeldkonten ein Referenzkonto.

Banken sind jedoch nicht verpflichtet, jedem ein Girokonto anzubieten. Eine Ausnahme stellen die Sparkassen dar, die jedem mindestens ein Girokonto auf Guthabenbasis anbieten müssen.

 

Auf was sollte bei einem Girokonto geachtet werden?

Die viele Angebote von Girokonten können sich in folgenden Elementen unterscheiden:

 

  1. Anfallende Kontoführungsgebühren; neben grundsätzlich kostenlosen Girokonten können verschiedene Arten von Kontoführungsgebühren anfallen. Bei einigen Girokonten entfallen die Kontoführungsgebühren ab einem bestimmten monatlichen Umsatz oder Einkommen.
  2. Gebühren für Bargeldabhebungen; sowohl im In- als auch im Ausland; die Gebühren für Bargeldabhebung sind bei vielen Girokonten sehr hoch. Hier empfiehlt sich die Nutzung einer Kreditkarte.
  3. Bargeldautomatenverfügbarkeit; je nach Größe der Bank besteht ein unterschiedlich dichtes Netz an Bargeldautomaten. Manche Banken nutzen auch Bargeldautomaten anderer Banken. Wird Geld an anderen Bargeldautomaten abgehoben können hohe Gebühren anfallen.
  4. Filial- oder Direktbank; Direktbanken bieten oft Girokonten zu sehr günstigen Konditionen. Dafür ist das Girokonto bei Direktbanken nur online verfügbar und es besteht keine Filiale um persönlichen Service vor Ort zu nutzen.
  5. Kreditkartenverfügbarkeit und -Kosten; Kreditkarten werden meist zusätzlich angeboten und unterscheiden sich zusätzlich teilweise stark in den jeweilig angebotenen Konditionen. Bei einigen Girokonten ist eine Kreditkarte ohne jährliche Gebühr inklusive.
  6. Höhe der Dispozinsen; Dispo- und Überziehungszinsen können schnell hohe Kosten verursachen und sind in der Regel höher als fest vereinbarte Ratenkredite.
  7. Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen; Abrechnungen und Belege sind zum Teil nur online zum selbst ausdrucken verfügbar und werden nur gebührenpflichtig per Post versand.
  8. Online Banking; mittlerweile bieten fast alle Banken die bequeme Kontoverwaltung vom heimischen Computer an. Dennoch gibt es Unterschiede in der Bedienung oder auch beim genutzten TAN Verfahren.

 

Prämien- oder Cashbackangebot; bei einigen Banken können Kunden Punkte sammeln und aus verschiedenen Prämien auswählen. Auch gibt es Kooperationen zwischen Banken und größeren Cashbackprogrammen, bei denen der Girokonto- oder Kreditkartenumsatz zum Punktesammeln genutzt werden kann.

 

Weitere Informationen

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