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Was ist die Stromsteuer?

Was versteht man unter der Stromsteuer?

 

Der Strompreis in Deutschland setzt sich aus unterschiedlichen Komponenten zusammen. Dazu zählen unter anderem die Erzeugung des Stroms, der Vertrieb und der Transport, sowie verschiedene staatliche Abgaben, die sich aus den Konzessionsabgaben, dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, der EEG-Umlage und schließlich auch der Strom- und Mehrwertsteuer zusammensetzen. Zwar ist der Begriff Stromsteuer meist nicht unbekannt, es ist jedoch nicht immer klar, was man eigentlich unter der Stromsteuer versteht. sparen.de klärt auf:

Die Stromsteuer ist eine bundesgesetzlich geregelte Verbrauchersteuer für den Strom. Seit dem 1. April 1999 wird die Stromsteuer in Deutschland für den Verbrauch von elektrischem Strom erhoben. Die Regelungen und Bestimmungen der Stromsteuer sind dafür im Stromsteuergesetz (StromStG) verankert. Im Gegensatz zu anderen Verbrauchersteuern gibt es für den Strom zum Beispiel keine Steuervorschriften, da Strom besondere physikalische Eigenschaften besitzt, die kein Verbot über den unversteuerten Versand zulassen würden.

Jeder Verbraucher zahlt die Stromsteuer pro verbrauchte Kilowattstunde. Seit dem Jahr 2003 wurde die Höhe der Stromsteuer nicht mehr verändert, so dass diese seitdem für eine kWh konstant 2,05 Cent kostet. Die Einnahmen werden von der Zollverwaltung verwaltet und stehen dem Bund zu. Laut statistischem Bundesamt liegen die Gesamteinnahmen bei rund 6,3 Millionen Euro (Stand 2009).

 

Ziel der Stromsteuer

Die Stromsteuer wurde 1999 im Rahmen der ökologischen Steuerreform eingeführt und ist deshalb auch unter dem Namen „Ökosteuer“ bekannt. Grundsätzlich verfolgt die Bundesregierung mit der Stromsteuer das Ziel, die Energieerzeugung umweltfreundlicher zu gestalten und die Verbraucher für die Produktion von erneuerbaren Energien zu sensibilisieren. Zu diesem Zweck wird zudem in die Forschung und in den Ausbau von regenerativen Energiequellen investiert.

 

Begünstigungen in der Stromsteuer

Schon zu Beginn der Einführung der Stromsteuer wurden zahlreiche Ausnahmen zur Zahlungspflicht der Steuer bewilligt. Während der Luftverkehr bereits von Anfang an von der Stromsteuer befreit wurde, erhalten auch Unternehmen mit einem extrem hohen Stromverbrauch seit 1999 einen vergünstigten Steuersatz. Bis 2022 sollen die stromintensiven Unternehmen weiterhin von den Begünstigungen profitieren können.

Auch Unternehmen, die eine jährliche Stromsteuer von 1.000 Euro pro Jahr zu zählen hätten, erhalten eine Steuerermäßigung. Ebenso wie Unternehmen, die mindestens einen Stromverbrauch von 48.700 kWh jährlich vorweisen können. Auch diese erhalten eine Steuerminderung.

Für Strom, der ausschließlich aus regenerativen Energiequellen erzeugt wird, entfällt die Stromsteuer sogar ganz. Im Jahr 2012 konnten gemäß dieser Regelung rund 100.000 Unternehmen von der Steuerermäßigung profitieren.

 

Stromsteuer und Zusammensetzung des Strompreises

Im Hinblick auf die Gesamtsumme des Strompreises für den privaten Verbraucher, nimmt die Stromsteuer nur einen geringen Anteil des Strompreises ein. Für einen Haushalt mit einem Stromverbrauch von ca. 3500 kWh jährlich würde die Aufteilung folgendermaßen aussehen:

  1. Netznutzungsentgelt: 19,9 % des Nettonutzungsentgeltes
  2. Messung und Abrechnung: 2,7 %
  3. Konzessionsabgabe: 6,5 %
  4. Umlage nach dem Erneuerbare Energien Gesetz: 13,3%
  5. Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz: 0,2 %
  6. Mehrwertsteuer: 19%
  7. Strombeschaffung und Vertrieb: 33,0%
  8. Stromsteuer: 5%

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