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Was ist das beste Renteneintrittsalter im Vergleich zur Rentenhöhe?

  1. Bei vorzeitigen Renteneintritt drohen Abzüge beim Rentenanspruch
  2. Die Abzüge betragen 0,3%  des monatlichen Rentenanspruchs pro Monat vor dem allgemeinen gesetzlichen Renteneintrittsalter
  3. Ein vorzeitiger Renteneintritt lohnt sich nur, wenn die Abzüge durch private Altersvorsorgeleistungen kompensiert werden können

Das optimale Renteneintrittsalter

 

Die Frage nach dem besten Renteneintrittsalter im Vergleich zur Rentenhöhe lässt sich nicht pauschal beantworten. Das optimale Renteneintrittsalter gibt es nicht. Zusätzlich wurde das allgemeine Renteneintrittsalter auf 67 Jahre angehoben. Auch in Zukunft ist aufgrund des demographischen Wandels eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters nicht unwahrscheinlich. Wer vor dem Alter von 67 in Rente gehen möchte, muss mit Abzügen rechnen. Die Abzüge könnten jedoch durch eine umfangreiche private Altersvorsorge kompensiert werden.

Die vorzeitige Altersrente ist gesetzlich erst ab dem 63. Lebensjahr möglich. Dabei bestehen wenige Ausnahme, wie zum Beispiel für Bergleute und Schwerbehinderte.

 

Was passiert bei vorzeitigem Renteneintritt?

Bei einem Renteneintritt vor 67 ist mit einigen Abzügen zu rechnen. Generell beträgt der Abzug pro Monat vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter 0,3% des monatlichen Rentenanspruchs. Pro Jahr minimiert sich der gesetzliche Rentenanspruch um 3,6%. Ein vorzeitiger Renteneintritt ist also mit Einbußen verbunden.

 

Relevante rentenrechtliche Zeiten

Bei der Berechnung der Rente sind drei Arten von Zeiten zu beachten:

  1. Beitragszeiten; Zeiten, in denen die Pflichtbeiträge oder freiwillige Beiträge in die Rentenkasse bezahlt wurden.
  2. Beitragsfreie Zeiten;  Ersatz-, Zurechnungs- (bei zum Beispiel Erwerbsminderung) und Anrechnungszeiten (zum Beispiel Arbeitsunfähigkeit sowie Arbeitslosigkeit), die als Beitragszeiten gelten ohne dass ein Beitrag geleistet wurde.
  3. Berücksichtigungszeiten; Zeiten, in denen Erziehungs- oder Pflegezeiten rentenrechtlich geltend gemacht werden können.

 

Fazit: Ein vorzeitiger Renteneintritt lohnt sich nur bei entsprechender privater Altersvorsorge

Aufgrund der Abzüge, die ein vorzeitiger Renteneintritt verursacht, lohnt sich dieser nur, wenn die Abzüge durch private Vorsorgeleistungen ausgeglichen werden können oder in seltenen Sonderfällen. Generell sollte zusätzlich zur gesetzlichen Rentenversicherung eine private Altersvorsorge erfolgen, unabhängig von der Kompensationsmöglichkeit.

 

Weitere Informationen

Eine genaue Rentenschätzung ist nicht möglich. Trotzdem kann es zur Beurteilung und Orientierung der eigenen Altersvorsorge dienen.

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