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Wassersparen leicht gemacht

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Ihren Wasserverbrauch zu reduzieren? Sollten Sie aber. Im Durchschnitt verbraucht jeder Deutsche täglich 122 Liter Wasser. In einem Jahr kommt so eine ganze Menge der natürlichen Ressource zusammen. Unterm Strich heißt das zum Beispiel für Single-Haushalte eine durchschnittliche Wasserabrechnung von 167 Euro jährlich.

Bildquelle: colourbox.de

Sparpotenzial: Badezimmer

Das Erstaunliche daran: Das meiste Wasser verbrauchen wir im Badezimmer: Knapp ein Drittel nimmt die Toilettenspülung in Anspruch, weitere 30 Prozent gehen auf das Konto der täglichen Dusche oder des Bades und für die Wäsche unserer Hände, Zähne und des Gesichtes beanspruchen wir rund sechs Prozent des Trinkwassers. Demnach steckt im Badezimmer das größte Sparpotenzial. Wer effektiv Wasser einsparen und damit dem Portemonnaie sowie der Umwelt etwas Gutes tun möchte, sollte erstens seinen Umgang mit dem nassen Gut bewusster gestalten und zweitens durch eine Badezimmerausstattung mit einsparenden Features für die nötige Unterstützung sorgen.

Bewusster verbrauchen

Am besten spart es sich, wenn man den eigenen Wasserverbrauch effektiv kontrolliert. Ist einem tatsächlich bewusst, dass der laufende Wasserhahn Ressourcen und damit Geld verschwendet, gewöhnen wir uns diese Macke schneller ab. Ein Notizzettel am Spiegel kann in der ersten Zeit helfen. Auch die Zeit zum Duschen sollten wir verkürzen, um Wasser zu sparen. Wer morgens nicht so gut aus dem Bett kommt, kann sich vielleicht mit einem leckeren Frühstück belohnen, statt mit der viel zu langen Dusche. Wer fünf Minuten kürzer duscht, kann damit bis zu 60 Liter einsparen – ist das keine Motivation?

Geniale Spar-Funktionen

Um das Wassersparen komfortabler zu gestalten, eignen sich Armaturen mit Wasserspar-Funktion sehr gut. Vor allem in der Dusche haben sich Hersteller einige Clous einfallen lassen: Der sogenannte Duschsparkopf verringert die durchlaufende Wassermenge. Damit der Strahl dennoch schön voluminös bleibt, mischt die Brause Luft hinzu. Sie merken keinen Unterschied – außer auf der Wasserabrechnung am Ende des Jahres. Ähnlich zeigt sich ein Durchlaufbegrenzer zwischen Schlauch und Brause. Diesen können Sie auch nachträglich einbauen und so weiterhin auf Ihre vorhandene Handbrause setzen. Auch am Waschbecken lässt sich eine Menge Wasser sparen: Mit einer Mischbatterie mit Sparkartusche können Sie Ihren Wasserverbrauch um rund die Hälfte verringern. Viele Wasserhähne verfügen bereits über ein solches Features, wenn nicht, lässt sich die Kartusche als Ersatzteil bequem online nachbestellen. Nicht zuletzt sollten Sie bei der Toilettenspülung auf ressourcenschonende Unterstützung setzen, schließlich ist der Wasserverbrauch hier am größten. Die meisten Anbieter haben praktische Zwei-Mengen-Lösungen im Sortiment, sodass Sie je nach jedem Toilettengang selbst entscheiden können, wie viel Wasser Sie für die Reinigung des WCs benötigen.

On the top: Energiesparen

Zusätzlich lässt sich durch die Reduzierung des Wasserverbrauchs gleichzeitig Energie einsparen. Denn vieles des im Badezimmer verwendeten Wassers ist warm oder gar heiß temperiert. In nur den seltensten Fällen wird Sonnenenergie für die Erwärmung aufgebracht. Meistens erwärmen Durchlauferhitzer, Boiler oder die Heizungsanlage im Keller das Wasser vorab. Stromkosten, die Sie durch einen bewussteren und schonenderen Umgang mit Wasser sparen können.