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Schnäppchen beim Internetzugang - wie lässt sich dabei sparen?

Schnäppchen beim Internetzugang - wie lässt sich dabei sparen? 

Internet nutzt heute fast jeder. Zu Hause wollen die meisten nicht auf das mobile Internet angewiesen sein, sondern einen DSL-Zugang nutzen. Dieser kostet jedoch und ist nicht selten an einen Telefonanschluss gekoppelt. Dafür ist er recht leicht zu erhalten und die Kosten sehen allgemein nicht unbedingt teuer aus. 

Doch da geht doch noch etwas, nicht wahr? Sicherlich ist es möglich, beim DSL-Zugang zu sparen? Dieser Artikel schaut sich das Thema einmal an.

© WerbeFabrik (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Leistungen und Preise vergleichen

Generell empfiehlt es sich immer, die Anbieter genauer anzusehen und zu prüfen, was sie überhaupt bieten. Denn DSL ist längst nicht DSL. Hier gibt es allgemein die Unterschiede des Empfangs:

-      Kabel - wer einen Kabelanschluss hat, kann diesen auch für das Internet zu Hause nutzen. Allerdings binden sich Kunden nun in der Regel für jeden Empfang an den Anbieter, da der Anschluss das Kabelfernsehen, DSL und Telefon beinhaltet. Ein Nachteil: Fällt das Internet mal aus, ist auch der Fernsehempfang nicht möglich.

-      DSL - das ist die gängigste Variante und wer lange genug sucht, findet auch einen Tarif, der einzig das Internet beinhaltet. Der Anschluss erfolgt über die Telefondose. Tückisch sind die Geschwindigkeiten und die Erreichbarkeit. Die schnellen Tarife sind nicht in jedem Gebiet erhältlich und variieren teils von Haus zu Haus oder Wohnung zu Wohnung. Sind bereits alle Glasfaserleitungen durch die Nachbarn belegt, kann ein Neukunde nicht in den Genuss kommen.

-      Satellit - auch dieses Internet ist möglich. Die Variante ist für all diejenigen gedacht, die zu Hause Internet wünschen, aber weder einen Kabelanschluss haben, noch in einer Region leben, die bereits ans Glasfaser- oder DSL-Netz angeschlossen ist.

Problematisch beim heimischen DSL-Anschluss ist wirklich immer die Geschwindigkeit. Zwar bieten die meisten Anbieter eine Onlineprüfung an, doch kommen oft genug Verträge zustande, die dann später nicht vollends ausgeführt werden können, weil eben doch ein Baustein nicht ausreicht. Hier hapert es zumeist an der Geschwindigkeit, die schlichtweg für diese Wohnung oder das Haus nicht bereitgestellt werden kann. Mieter können hier recht wenig unternehmen, da ein schnellerer Anschluss - sofern das Netz außerhalb des Hauses vorhanden ist - nur dann ermöglicht wird, wenn ein gesonderter Auftrag erteilt wird. Und es gibt weitere Knackpunkte:

-      Inhalte - die meisten DSL-Verträge sind Kombiangebote. Hier gilt es, die Inhalte zu prüfen und zu überlegen, ob sie alle wirklich notwendig sind. Wer kein Interesse daran hat, das gewöhnliche TV über das Internet zu schauen, benötigt kein TV-Paket. Das gilt auch für die, die Online-TV ohnehin über andere Anbieter schauen und einzig nach einem reinen DSL-Anbieter suchen.

-      Umfang - die meisten DSL-Anbieter arbeiten heute ebenfalls mit einer Drosselung. Hier sollte überlegt werden, wie viele GB monatlich wirklich verbraucht werden - und ob der DSL-Umfang des Anbieters für die persönliche Nutzung ausreicht. Ein Zugang, der nach 100 GB gedrosselt wird, nützt jemandem, der Serien oder Filme online schaut, herzlich wenig.

Besondere Kundenaktionen genau checken

Der Konkurrenzkampf auf dem DSL-Markt ist groß und es locken fast an jeder Ecke Angebote. Sie sehen oft jedoch nur auf den ersten Blick wirklich günstig aus. Das Kleingedruckte verrät oft Einiges:

-      Rabatt - der Rabatt wird oftmals nur 12 Monate gewährt. Kunden müssen vor dem Abschluss prüfen, inwieweit der gewöhnliche Preis des Angebots denn noch akzeptabel ist. Im ersten Jahr erhalten Kunden teilweise bis zu dreißig Euro Rabatt auf den Tarif - teuer wird es dann im Folgejahr.

-      Vertragslaufzeit - die Rabattaktionen sind oft an eine Vertragslaufzeit gekoppelt. Wird nun im zweiten Jahr der Normalpreis berechnet und dauert der Vertrag insgesamt zwei Jahre, wird es teuer.

-      Geräte - müssen Kunden für den Router oder etwaige andere Geräte zahlen oder werden sie kostenlos zur Verfügung gestellt? Hier kommt es darauf an, ob für die Geräte eine einmalige Gebühr berechnet wird oder ob monatlich eine Miete fällig wird.

-      Zugaben - teilweise erhalten Kunden nützliche Zugaben, wenn sie sich für einen Anbieter entscheiden. Das kann ein Smartphone, ein Tablet oder auch ein anderes Gerät sein. Liegen mehrere Anbieter preislich ungefähr im selben Bereich, sollten Kunden prüfen, welches Gerät für sie denn besonders interessant ist.

Bedarfsgerecht planen

Kunden sollten vor dem Abschluss eines DSL-Vertrags immer überlegen, wie sie das heimische Internet überhaupt nutzen und was sie benötigen. Umso schneller die Verbindung ist, desto teurer sind auch die Tarife. Diejenigen, die absolut kein Interesse an Onlinespielen oder Online-TV haben, benötigen oft keine extrem schnelle Leitung, sondern sind mit Geschwindigkeiten von zwischen 16 und 50 Mbit/s durchaus glücklich. Zumal diese Geschwindigkeiten problemlos das Serienschauen ermöglichen. Diejenigen hingegen, die wirklich ständig online spielen und hier auf eine hervorragende Verbindung angewiesen sind, sollten sich an Anbieter halten, die deutlich höhere Geschwindigkeiten bieten. Doch Vorsicht: Die angegebene Geschwindigkeit ist oft nicht die, die tatsächlich vor Ort präsentiert wird. Kunden sollten zwischendurch immer mal wieder schauen, mit welcher Geschwindigkeit sie tatsächlich surfen.

Ebenso wichtig sind die monatlich zur Verfügung gestellte GB-Höhe und der Umgang des Anbieters mit der Drosselung. Nicht jeder drosselt sofort, einige erst, wenn drei Monate das Maximum überschritten wurde. Kunden sollten die Möglichkeit haben, den DSL-Verbrauch genau und zeitnah einzusehen. 

© FirmBee (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Fazit - immer vergleichen und überlegen

Jedem Kunden kann nur dazu geraten werden, die DSL-Anbieter miteinander zu vergleichen und dabei nicht nur nach besonderen Rabatten, sondern auch nach den Normalpreisen zu schauen. Wer bereits einen Handyvertrag hat, ist übrigens gut beraten, nach Kombinationsangeboten zu schauen. Nicht selten bietet der Mobilfunkanbieter, bei dem der Handyvertrag läuft, auch DSL an - und in Kombination zweier Verträge beim selben Anbieter gibt es einen dauerhaften Rabatt auf einen der beiden Verträge. Zusätzlich ist es sinnvoll, den DSL-Vertrag spätestens zum Ende der Laufzeit hin noch mal zu überprüfen und zu schauen, ob ein Wechsel nicht lohnenswert ist. Neukunden erhalten nämlich oft bessere Tarife als Stammkunden.