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Gesetzliche Rente mit „Zins-Turbo“: Wer „freiwillig“ zahlt, kann 5,27 Prozent einstreichen

Der daraus erzielte Wertzuwachs – andernorts „Zinsen“ genannt – kann sich sehen lassen: „Überschlägig steigt Ihre jährliche Rente nach den im Jahr 2017 geltenden Werten um 5,27 (!) Prozent der gezahlten Beiträge“, sagt die Deutsche Rentenversicherung Bund in ihrer kostenlosen Broschüre „Freiwillig rentenversichert: Ihre Vorteile“. Die Zinsangebote der Geldhäuser machen sich dagegen mit zum Teil gerade mal 0,1 Prozent peinlich niedrig aus, falls nicht sogar im Gegenteil „Strafzinsen“ das Kapital senken...

Wolfgang Büser, Wirtschaftsjournalist. sparen.de-Experte für alle Rechtsfragen.

Nach ca. dreißig Jahren im öffentlichen Dienst ist Wolfgang Büser, im Übrigen auch als Lehrer in der Erwachsenenbildung, als Wirtschaftsjournalist für Tageszeitungen, Wochenzeitungen sowie Monatszeitungen tätig. Herr Büser steht Verbrauchern regelmäßig im ARD-Morgenmaga­zin, in der ZDF-Dreh­scheibe, zwei Landesfernseh- sowie verschiedenen Rundfunkanstalten mit Rat und Tat zur Seite.

Überdies war Herr Büser für die Fernsehsendungen ZDF-„Streit um drei“, ZDF-„Kerner“ und das SAT.1-Frühstücks­fern­se­hen als Rechtsexperte tätig.

Der daraus erzielte Wertzuwachs – andernorts „Zinsen“ genannt – kann sich sehen lassen: „Überschlägig steigt Ihre jährliche Rente nach den im Jahr 2017 geltenden Werten um 5,27 (!) Prozent der gezahlten Beiträge“, sagt die Deutsche Rentenversicherung Bund in ihrer kostenlosen Broschüre „Freiwillig rentenversichert: Ihre Vorteile“. Die Zinsangebote der Geldhäuser machen sich dagegen mit zum Teil gerade mal 0,1 Prozent peinlich niedrig aus, falls nicht sogar im Gegenteil „Strafzinsen“ das Kapital senken...

 

Der daraus erzielte Wertzuwachs – andernorts „Zinsen“ genannt – kann sich sehen lassen: „Überschlägig steigt Ihre jährliche Rente nach den im Jahr 2017 geltenden Werten um 5,27 (!) Prozent der gezahlten Beiträge“, sagt die Deutsche Rentenversicherung Bund in ihrer kostenlosen Broschüre „Freiwillig rentenversichert: Ihre Vorteile“. Die Zinsangebote der Geldhäuser machen sich dagegen mit zum Teil gerade mal 0,1 Prozent peinlich niedrig aus, falls nicht sogar im Gegenteil „Strafzinsen“ das Kapital senken...

 

Grundsätzlich gilt: Jeder Beitrag erhöht die Rente. Und eine Binsenweisheit: Je mehr und je höher die Beiträge, desto höher ist die Rentensteigerung. Die Zahlungshöhe ist jedem freigestellt.

>> Wer zum Beispiel im Jahr 2017 monatlich den Mindestbeitrag von 84,15 Euro (insgesamt also 1.009,80 €) zahlt, erhöht seine Rentenanwartschaft um bescheidene 4,43 Euro monatlich.

>> Die Überweisung von zwölf Durchschnittsbeiträgen á 556,33 Euro (insgesamt also 6.675,96 €) kommt auf eine Rentenerhöhung von 29,30 Euro im Monat.

>> Und ein zwölfmaliger Höchstbeitrag von 1.187,45 Euro (insgesamt also stolze 14.249,40 €) bringen auf dem Rentenkonto ein Plus von 62,54 Euro.

>> Der Zuwachs an Rente in den kommenden Jahren erhöht sich entsprechend den künftigen Rentenanpassungen, die bekanntlich zuletzt zwischen 4,25 Prozent im Westen und knapp 6 Prozent im Osten der Republik betrugen.

 

Wer noch für das vergangene Jahr nachzahlen möchte, der kann das bis zum 31. März 2017 tun. Die Beitragshöhe ist von 84,15 Euro bis 1.159,40 Euro (also etwas geringer als der Höchstbeitrag in 2017) freigestellt. Jeder Euro-Betrag zwischen den beiden Werten kann gewählt werden – es muss sich also nicht unbedingt jeweils um den Mindest-, Durchschnitts- oder Höchstbeitrag handeln.

 

Und wer kann das lohnende Angebot der Rentenversicherer nutzen? Es handelt sich um folgende (nicht pflichtversicherte) Personen:

 

  • Hausfrauen
  • Vormals als Arbeitnehmer tätige Frauen und Männer, die sich selbstständig gemacht haben und nicht pflichtversichert sind
  • Wer eine versicherungspflichtige Beschäftigung aufgegeben hat, ohne sich selbstständig zu machen
  • Wer in der Bundesrepublik Deutschland wohnt – auf die Staatsangehörigkeit kommt es nicht an (also auch Ausländer)
  • Beamte, die sich ein „zweites Rentenbein“ aufbauen wollen.

 

Ausführlich informiert auch die Stiftung Warentest in ihrer Februar-Ausgabe über die Möglichkeiten der freiwilligen Rentenversicherung.