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Die notwendigen und seltenen Versicherungen

Eine Versicherung stellt eine monetäre Absicherung im Leben eines Menschen dar. Es gibt viele äußere Einflüsse, die unerwartet eintreffen können. Damit dafür kein Erspartes verwendet werden muss, gibt es die Versicherungen, welche mittlerweile auch spezialisiert abgeschlossen werden können.

Es gibt einige Versicherungen, zu denen Personen in Deutschland verpflichtet sind. Eine dieser ist die Krankenversicherung, denn die Gesundheit ist war zu beeinflussen, aber niemals planbar. Bis zu einem bestimmten Alter ist diese Versicherung über die Familie, bzw. den Hauptverdiener möglich, danach muss jeder selbst für sich zahlen.

Weiterhin verpflichtend und unverzichtbar ist die private Haftpflichtversicherung, die die allgemeinen Schadensfälle gegenüber dritten Personen bereinigt. Es werden aber nur Schadensfälle, die ohne Absicht geschehen vom Versicherer übernommen, zudem gibt es oft einen zu zahlenden Eigenanteil. Bei vorsätzlichen herbeigeführten Schäden, die bewusst herbeigeführt wurden oder wo Vorsatz nachgewiesen werden kann, werden die Kosten von der Versicherung nicht übernommen. Ein weiteres Argument für die Haftpflichtversicherung sind die geringen jährlichen Kosten. Ohne eine Haftpflichtversicherung muss der Schadensverursacher alleine für den verursachten Schaden aufkommen.

Nicht zwangsweise abgeschlossen werden muss eine Rechtsschutzversicherung. Gleichwohl ist sie bei Rechtsstreitigkeiten sehr nützlich, weil in Bereichen wie Arbeits-, Zivil- und Strafrecht diese Versicherung einspringt und es der betroffenen Person ermöglicht sein Recht gerichtlich einfordern zu können, ohne selbst in Vorkasse treten zu müssen. Zudem sind die jährlichen Beiträge relativ gering und gerade deswegen sollte die Rechtsschutzversicherung in Anspruch genommen werden. Dabei sollte beachtet werden, dass diese jeweils für bestimmte Teilbereiche abgeschlossen werden muss, zum Beispiel für das Verkehrsrecht.

Eine ebenso wichtige Versicherungsart ist die Berufsunfähigkeitsversicherung, weil die staatliche Berufsunfähigkeitsrente im Jahre 2000 abgeschafft wurde. Bei einem schlimmen Arbeitsunfall, wenn die Invalidität droht, ist die Berufsunfähigkeit ein finanzielles Problem, welches durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung verhindert werden kann.

 

Sterbegeldversicherung - eine seltene Versicherungsart

Eine Sterbegeldversicherung ist eine kapitalisierte Lebensversicherung, die dann zur Auszahlung kommt wenn der Versicherungsnehmer verstirbt. Es wird entweder in einer Summe oder in monatlichen Beiträgen eine feste Beitragssumme beim Versicherer eingezahlt. Die Gesamtbeitragssumme ist an die festgelegte Versicherungssumme angelehnt. Die Sterbegeldversicherung ist sehr sinnvoll, weil das von der Krankenkasse damals gezahlte Sterbegeld schon 2004 nicht mehr gezahlt wird. Ohne Sterbegeldversicherung würde die Familie beim Tod des Angehörigen die gesamten Beerdigungskosten bezahlen müssen. Die Sterbegeldversicherung ist zweckgebunden und wird beim Tod des Versicherungsnehmers an die Hinterbliebenen ausgezahlt.

Schon früher war es üblich, dass ältere Menschen anfingen für ihre Beerdigung zu sparen. Oft schlicht mit einem extra Konto bei der Bank, welches aber dadurch nicht verpflichtend für aufkommende Kosten verwendet werden musste. Somit konnten sie sicher sein, ihren Hinterbliebenen nicht zur Last zu fallen.