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Die erste Autoversicherung: Das Fahrzeug günstig absichern

2015 zählte die deutsche Polizei 2,5 Millionen Verkehrsunfälle – 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr[1]. Die meisten Unfälle (2,2 Millionen) endeten in einem Sachschaden; bei 306.000 Unfällen wurden Personen verletzt. In jedem Fall müssen Autofahrer passend versichert sein. Doch gerade junge Menschen zahlen überdurchschnittlich viel. Tipps, wie sie bei der ersten Autoversicherung sparen können, gibt es im Anschluss.

Für viele junge Menschen ist der 18. Geburtstag nicht nur mit dem Eintritt ins Erwachsenenalter verbunden, sondern auch mit der Möglichkeit, ihr erstes Automobil zu fahren. Die Ernüchterung trifft kurze Zeit nach dem Geburtstag ein: Aufgrund der ungünstigen Einstufung in die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) kommen hohe Kosten auf die jungen Menschen zu, die ihren Fahrspaß trüben.

Bei der Versicherung auf die Leistung achten

Auch wenn junge oder unerfahrene Autofahrer den Pkw möglichst günstig versichern möchten, sollten sie nicht bei der Leistung sparen. Bei der Auto-Versicherung von R+V24 steht ein Schadenservice rund um die Uhr zur Verfügung und ist aus allen deutschen Mobilfunk- und Festnetzen kostenlos erreichbar. Ein wichtiges Kriterium, wenn Autofahrer einen Unfall oder Schaden am Fahrzeug anmelden müssen.

Genauso wichtig wie die Schadenhotline ist die Kundenzufriedenheit. Im Internet geben Gleichgesinnte ihre Meinung zu einem Versicherungsunternehmen auf Bewertungsportalen wie eKomi kund. Autofahrer sollten die Meinungen lesen und einen Dienstleister wählen, der nicht nur mit günstigen Tarifen wirbt, sondern auch in puncto Kundenservice überzeugt.

Nachgewiesene Fahrpraxis bringt Rabatt

Für junge Menschen spielt die Fahrpraxis die größte Rolle bei der Tarifgestaltung. Deshalb sollten sie beim begleiteten Fahren ab 17 Jahren (BF 17) teilnehmen, um sicherer auf Deutschlands Straßen unterwegs zu sein und im selben Zeitraum Geld beim Versicherungstarif zu sparen. Laut Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee verursachen BF–17-Autofahrer 30 Prozent weniger Unfälle und 20 Prozent weniger Verkehrsverstöße[2].

Wer nicht am BF–17-Programm teilgenommen hat, kann dennoch Fahrpraxis erwerben, beispielsweise durch Fahrsicherheitstrainings oder den Besitz eines Mopeds oder Mofas auf seinen Namen. Fahr­sicher­heits­trainings werden vom ADAC und anderen Unternehmen speziell für junge Fahrer bis 25 Jahre angeboten.

Boni von Verwandten und Eltern

Bei vielen Versicherern ist eine Übertragung der jahrelang angesammelten Rabatte möglich. Dieser Transfer lohnt sich beispielsweise von den Großeltern auf den Enkel, da Erstere selten Auto fahren oder unbedingt ihre vorteilhafte Einstufung benötigen. Gutgeschrieben werden allerdings nur so viele Jahre, wie der Anfänger seinen Führerschein besitzt. Die Rabattübertragung lohnt sich folglich nicht für Fahranfänger, sondern junge Menschen, die ihren Führerschein einige Jahre besitzen.

Eine Alternative ist der Eintrag des Pkw als Zweitwagen der Eltern. Der Versicherer würde das zweite Auto mindestens in die SF-Klasse 1/2 einstufen, ohne dass der Erstwagen davon betroffen ist. Junge Autofahrer, die in Zukunft nachweisen können, dass sie den Zweitwagen überwiegend gefahren haben, können den Schadenfrei­heits­rabatt auf sich übertragen. Dann lohnt es sich auch, das Auto selbst zu versichern.

In günstigen Zulassungs­ort ziehen

Jede Region besitzt eine sogenannte Regionalklasse, die ihre Unfall- und Schadenbilanz widerspiegelt. Je mehr Unfälle und Schäden es gibt, desto teurer ist für Einwohner die Kfz-Versicherung. Beim Gesamtverband der Deutschen
Versicherungswirtschaft
kann die Regionalklasse anhand der Postleitzahl abgefragt werden.

Besonders teuer ist der Versicherungsabschluss in Berlin (Stand: 29.08.2016):

  • Kfz-Haftpflicht: 130,44
  • Kfz-Teilkasko: 130,04
  • Kfz-Vollkasko: 139,72

In allen drei Kategorien liegt Berlin mehr als 30 Punkte über dem bundesweiten Durchschnitt. Aus diesem Grund kann es sich lohnen, in benachbarte Regionen zu ziehen und in die Hauptstadt zu pendeln. Der Index für die Kfz-Haftpflicht in Märkisch-Oderland liegt mit 86,47 Punkten unter dem Durchschnitt.

Wer nicht umziehen kann oder möchte, sollte den angesprochenen Tipp mit der Anmeldung als Zweitwagen der Eltern in Erwägung ziehen, wenn sie in einer günstigen Region wohnen.

Hauseigentümer zahlen weniger

Junge Menschen, die nicht zur Miete wohnen, sondern eine Baufinanzierung stemmen, zahlen einem Artikel der Süddeutschen Zeitung zufolge durchschnittlich drei Prozent weniger für eine Kfz-Versicherung. Auch eine Garage bringt Autofahrern einen finanziellen Vorteil von rund zwei Prozent.

Eltern gehören ebenfalls zur Gruppe der Menschen, die nach Ansicht der Versicherungsgesellschaften einen Rabatt verdient haben. Nicht, weil sie mit ihrem Nachwuchs die Zukunft des Landes sichern, sondern weil sie mit den Kleinen im Schlepptau sicherer fahren. Leider fällt die Preisersparnis recht klein aus – durchschnittlich 0,3 Prozent günstiger fahren Eltern als Autofahrer ohne Kleinkinder.