Twitter icon
Facebook icon
Google+ icon

Die besten Tipps zur Schonung der Umwelt im Alltag

Beim Thema Umweltschonen können Verbraucher viel tun. Wenn jeder einen individuellen Beitrag erbringen würde, wäre der Umwelt praktisch schon geholfen. Viele kleine umweltschonende Handlungen summieren sich auf. Gemeinsam gelingt es, durch umweltschonendes Verhalten weitreichende und positive Ergebnisse für uns alle zu erzielen.

Kleine Änderung, große Wirkung

Wer öfter Fahrrad fährt, schont die Umwelt und tut gleichzeitig etwas für die Gesundheit. Auch das Benutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln trägt dazu bei, Abgase zu vermeiden. Zugegeben, auf dem Land ist es nicht immer leicht, gerade wenn es um die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel geht. Doch unmöglich ist es nicht. Selbst wenn nur ein oder zweimal im Monat der Bus statt der PKW genutzt wird, ist das ein Gewinn für die Umwelt.

Energiefresser finden und vermeiden

Jeder Haushalt hat eine Vielzahl elektrischer Geräte. Sind die wirklich alle nötig? Und wenn nicht, stellt sich die Frage: Wenn sie unverzichtbar sind, werden sie dann zumindest umweltbewusst genutzt? Das beste Gerät ist das, was möglichst wenig Energie verbraucht. Das bezieht sich nicht nur auf die Betriebszeit, sondern auch auf die Zeit, in der das Gerät nicht benutzt wird. In einem typischen deutschen Haushalt finden sich mindestens diese Geräte:

- Waschmaschine
- TV
- Herd/Backofen
- Radio
- Handy
- DVD-Player
- Spülmaschine
- Tiefkühler
- Musikanlage
- PC
- Drucker

Viele Geräte verbrauchen Strom, obwohl sie scheinbar ausgeschaltet sind. Das Problem ist, dass bei einer Vielzahl moderner Elektrogeräte kein richtiger Ein-/Ausschalter vorhanden ist. Es ist also nicht ohne weiteres möglich, die Geräte vom Stromnetz zu trennen. Stattdessen stehen sie auf Stand-by und verbrauchen auf diese Weise unnütz Energie. Ein einzelnes Gerät mag weder vom finanziellen noch vom energetischen Standpunkt her großes Gewicht haben, doch viele Millionen Haushalte haben das Problem, und es sind Millionen von Euros und Kilowattstunden, die Jahr für Jahr umweltbelastend und finanziell belastend verbraucht werden. Das ist vermeidbar. Die Lösung für Umwelt und Haushaltskasse ist ganz simpel und besteht aus einer Steckerleiste mit Kippschalter. Mit diesem Kippschalter lassen sich die Geräte komplett vom Stromkreis trennen. Das spart sofort Geld und Energie.

Geld sparen können Verbraucher nicht nur durch das Abschalten von Geräten. Wer seinen eigenen Geldbeutel nachhaltig und effektiv schonen will, der wechselt zu einem kostengünstigen Anbieter. Ein Vergleich von Stromanbietern lässt sich online hier unkompliziert und schnell durchführen. Dort sind unter anderem auch echte Ökostromanbieter zu finden. Wie die zu erkennen sind, zeigt dieser Beitrag.

Außerdem empfiehlt es sich, bei der Anschaffung von Neugeräten auf die Energieeffizienzwerte zu achten. Die Energieeffizienz lässt sich an dem EU-Energieverbrauchsetikett, auch EU-Energielabel genannt, ablesen. Es ist bei Kühlgeräten, Waschmaschinen, Spülmaschinen, Wäschetrocknern, Klimageräten sowie Fernsehgeräten bereits Pflicht. Wie das EU-Energielabel in der Praxis funktioniert und was hinter den einzelnen Kategorien steckt, erklärt die Deutsche Energie-Agentur.

 

Umweltschutz aktiv

Wie eingangs erwähnt, lässt sich durch den Verzicht auf den PKW ein Teil zum Umweltschutz beitragen. Gerade bei kurzen Strecken rechnet es sich für die Umwelt und den Geldbeutel gleichermaßen. Für Gartenbesitzer bietet sich eine weitere Möglichkeit an. Sie können in ihrem Garten Bäume und Sträucher pflanzen. Natürlich muss sich das immer im Rahmen des Nachbarrechts bewegen. Die Verordnung schreibt die Grenzabstände in Abhängigkeit von der Größe eines Baumes vor. Es wäre doch schade, wenn ein wunderschöner Laubbaum, der eine zu erwartende Höhe von mehr als 10 m hat, nur deswegen gefällt werden muss, weil er 50 cm zu dicht an der Nachbargrenze steht. Deshalb gilt: Erst informieren, dann pflanzen.

Recycling im Alltag

Die Müllberge wachsen mehr und mehr an. Einige 100 Millionen Tonnen Abfall produzieren wir Deutschen Jahr für Jahr. Das Recycling-System in Deutschland ist recht ausgereift, es werden nämlich viele neue Produkte aus altem Abfall hergestellt. Davon profitieren auch die Verbraucher. Wer zum Beispiel Recyclingpapier kauft, schont die Umwelt und bezahlt oft weniger als für frisch produziertes Papier. Denn für Recyclingpapier wird kein Baum gefällt und der Ausstoß von CO2 im Produktionsprozess ist erheblich geringer.

Wer im Supermarkt statt zum Tetra-Pack zur Glasflasche greift, handelt ebenfalls umweltbewusst. Gerade, wenn es um die Verpackung geht, können in deutschen Haushalten erhebliche Mengen an Müll eingespart werden. Beispiel Wasser: Statt stilles Mineralwasser in Plastik- oder Glasflaschen zu kaufen, besteht eine sinnvolle Alternative darin, das verfügbare Leitungswasser mit einem mechanischen Wasserfilter zu reinigen. Die Ergebnisse sind gut, denn die deutsche Wasserqualität hat grundsätzlich ein hohes Niveau. Wer Leitungswasser trinkt, statt es im Supermarkt zu kaufen, vermeidet nicht nur energiereiche Produktions- und Abfüllprozesse, sondern spart auch viel Geld. Unterm Strich rechnet sich die Anschaffung eines passenden Wasserfilters in Singlehaushalten durchschnittlich nach einem Jahr, in mehrköpfigen Haushalten bereits nach wenigen Monaten. Doch für die Umwelt bedeutet der Verzicht auf Wasser aus dem Getränkehandel einen sofortigen Effekt.

Waschen mit Köpfchen

Waschmittel sind generell umweltbelastend. Natürlich gibt es Produkte, die weniger belastende Stoffe enthalten, als andere. Doch fast immer stecken in Waschmitteln Anteile von nicht biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen. Diese schaden der Natur. Wer allerdings Waschmittel sparsam einsetzt und einige Tipps beachtet, schont Geldbeutel und Umwelt. Und so funktioniert der doppelte Spar-Trick:

- Waschmittel mit hohem Anteil biologisch abbaubaren Inhaltsstoffe verwenden
- Waschmittel sparsam einsetzen und Dosierung an Wäschemenge und -art anpassen
- Waschmaschine vollständig befüllen
- passendes Waschprogramm auswählen
- bei Neuanschaffungen Maschinen mit Energiespar- und Waschmittelspar-Optionen bevorzugen

Fazit: Die Umwelt zu schonen, bedeutet manchmal Verzicht, erfordert immer Überlegung und schon meistens den eigenen Geldbeutel. Einen Königsweg, der für alle funktioniert, gibt es nicht. Doch wenn sich jeder Verbraucher umweltbewusst verhält, profitieren alle in vielerlei Hinsicht davon.

 

Bild 1: pixabay.com © casualeye (CC0 Public Domain)

Bild 2: pixabay.com © tomwieden (CC0 Public Domain)

Bild 3: pixabay.com © ClkerFreeVectorImages (CC0 Public Domain)

Bild 4: pixabay.com © Counselling (CC0 Public Domain)